Der politischen Krise zum Trotz, peilt Mercedes-Vertriebschef Kaellenius in Russland weiteres

Der politischen Krise zum Trotz, peilt Mercedes-Vertriebschef Kaellenius in Russland weiteres Wachstum an. Bild: C. Kurz

Allerdings räumte Kaellenius ein, nicht gegen die Probleme immun zu sein. Ein hohes Risiko sieht er in einer weiteren Verschärfung der politischen Spannungen mit der Ukraine: “Wenn das so kommt und der Gesamtmarkt in Russland weiter rückläufig ist, werden auch wir das spüren. Aber unser Ziel bleibt, 2014 in Russland mehr Autos zu verkaufen.”

Im August war die Autoproduktion in Russland um 38 Prozent eingebrochen – ein wichtiger Maßstab für die miserable Marktverfassung. Hauptsächlich betroffen von den Marktturbulenzen sind aber Volumenhersteller. Zuletzt hatte Opel Europa auf die massiven Verluste reagiert und angekündigt, in St. Petersburg nur noch im Einschichtbetrieb zu produzieren. Die Premiumhersteller entwickeln sich dagegen relativ stabil. Über ihnen schwebt aber wie ein Damoklesschwert ein mögliches Importverbot. Russland gilt vor allem für die Mercedes-High-Performance-Marke AMG als exrem wichtig. Zahlen für den Absatz von AMG in Russland weist der Autobauer nicht aus.

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Frank Volk