Produktion der neuen Mercedes-Benz C-Klasse im Werk East London, Südafrika

Wird jetzt auch in Nordamerika zurück gerufen: die neue Mercedes C-Klasse. Bild: Daimler

Erst Australien, dann Deutschland und nun auch Nordamerika. Wie der Autobauer Daimler bestätigte, würde jetzt auch bei etwa 10.000 Fahrzeugen in den USA geprüft, ob die Arretierung an der Lenkungskupplung korrekt geschlossen wurde.

Am Freitag hatte ein Mercedes-Sprecher der AUTOMOBIL PRODUKTION bestätigt, dass bei Qualitätschecks Unregelmäßigkeiten an der Arretierung der Lenkungskupplung festgestellt worden seien. Dabei wurde seitens Mercedes betont, dass es sich um eine zusätzliche Absicherung handle. Man werde sich nun die Fahrzeuge “anschauen”. Der Check, ob die Arretierung korrekt geschlossen sei, dauere etwa 30 Minuten. Unfälle habe es aufgrund des Problems bislang nicht gegeben. In Deutschland werden im Zuge der Überprüfung 28.500 Autos in die Werkstätten beordert.

Noch am Freitag hatte es seitens Mercedes geheißen, dass man nicht von einer Ausweitung des Rückrufs ausgehe, wenige Stunden später hat man sich aber auch entschlossen, die Aktion auf Nordamerika auszuweiten.

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Frank Volk