Mercedes-Benz-Sprinter auf der Straße

In Argentinien will Daimler mit Werksausbau 500 neue Stellen schaffen. Bild: Daimler

Die Stuttgarter schaffen damit 500 neue Arbeitsplätze für die Produktion der neuen Sprinter-Generation. Das gab der Chef der Sparte, Volker Mornhinweg, am Mittwoch (5. April) bei einem Treffen mit dem argentinischen Präsidenten Mauricio Macri bekannt.

"Mit unseren Investitionen unterstreichen wir die Bedeutung des Marktes, unserer Kunden und unseres hervorragenden Teams in Argentinien", erklärte Mornhinweg. Bei der Transporter-Sparte arbeiten in Argentinien rund 2.300 Beschäftigte. Daimler baut seit 1951 Fahrzeuge in dem Werk nahe der argentinischen Hauptstadt. Es war die erste Mercedes-Produktionsstätte außerhalb Deutschlands.

Zudem hat Mercedes-Benz im März so viele Fahrzeuge ausgeliefert wie noch nie zuvor in einem Monat. Mit mehr als 228.000 Pkw wurden 14,8 Prozent mehr Fahrzeuge der gleichnamigen Kernmarke an die Kundschaft übergeben als vor einem Jahr. Inklusive Smart steigerte Mercedes-Benz Cars die Verkäufe im März um 13,3 Prozent auf 243.538 Fahrzeuge. In Europa überreichte Mercedes-Benz mit 109.237 Fahrzeugen - das entspricht einem Plus von 11,8 Prozent - erstmals in einem Monat mehr als 100.000 Fahrzeuge an Kunden. Der Absatz in der Region Asien-Pazifik kletterte im März um 23,1 Prozent auf 78.649 Pkw. Davon wurden 49.871 Fahrzeuge (plus 32,1 Prozent) in China verkauft.

Kumuliert markierte die Pkw-Sparte des Daimler-Konzerns von Januar bis März ebenfalls eine neue Bestmarke. "Im ersten Quartal 2017 hat Mercedes-Benz 560.625 Fahrzeuge an Kunden weltweit ausgeliefert, ein Plus von 16 Prozent", sagte Britta Seeger, Mitglied des Vorstands der Daimler AG, verantwortlich für Mercedes-Benz Cars Vertrieb. "Das ist der höchste Absatz, den wir jemals in einem Quartal erzielt haben."