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Höhere Verkaufspreise und günstige Rohstoffkosten haben den Gewinn im vergangenen Geschäftsjahr gestützt. - Bild: Michelin

Der Umsatz stieg 3,6 Prozent auf 21,5 Milliarden Euro, wie der größte Reifenhersteller Europas am Dienstag mitteilte. Ein großer Teil des Anstiegs geht auf positive Wechselkurseffekte und höhere Preise zurück, während der schwache europäische Markt belastete. Das Verkaufsvolumen ging deswegen auch um mehr als sechs Prozent zurück.

Der operative Gewinn vor Einmaleffekten stieg um mehr ein Viertel auf 2,4 Milliarden Euro. Das war etwas weniger als Branchenexperten erwartet hatten. Unter dem Strich blieb mit 1,57 Milliarden Euro rund sieben Prozent mehr als im Vorjahr. Höhere Verkaufspreise und günstige Rohstoffkosten hätten den Gewinn gestützt, hieß es laut Mitteilung.

Den Aktionären winkt eine Dividende von 2,40 Euro nach 2,10 im Vorjahr. Für das neue Geschäftsjahr rechnen die Franzosen mit stabilen Verkaufszahlen. Bei Experten sorgten die Zahlen für Enttäuschung, da Michelin bei allen Kennzahlen leicht die Erwartungen verfehlt habe.

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dpa/Guido Kruschke