PSA Produktion Frankreich breit

Schlechte Auslandsgeschäfte und ein starker Euro zwingen PSA zu einer Milliardenabschreibung. - Bild: PSA

Außerdem wird die Zusammenarbeit mit der Opel-Mutter General Motors zusammengestrichen und bringt deutlich weniger Einsparungen als zunächst erhofft. Statt ursprünglich jährlich zwei Milliarden US-Dollar rechnen die Konzerne nur noch mit insgesamt 1,2 Milliarden von 2018 an, wie sie am Donnerstag mitteilten.

Weniger Einsparungen in der Zusammenarbeit mit Opel

GM und PSA besiegelten das Aus für die gemeinsame Entwicklung einer Kleinwagen-Plattform. Diesen Schritt hatten beide Seiten schon im Oktober angedeutet, auch das geringere Sparpotenzial hatte sich abgezeichnet – ohne dass PSA aber konkrete Zahlen genannt hatte.

Bei der Produktion in Europa arbeiten die Autobauer aber weiterhin zusammen: Nachdem der Nachfolger des Minivans Citroen C3 Picasso im spanischen GM-Werk in Saragossa vom Band rollen soll, wird Opel die neue Generation seines Zafira von 2016 oder 2017 an bei PSA in Sochaux fertigen lassen. Am Opel-Stammwerk Rüsselsheim soll dafür ein neues Modell angesiedelt werden – Details dazu will die GM-Tochter erst zu einem späteren Zeitpunkt bekannt geben.

Zusätzlich wollen GM und PSA künftig auch bei leichten Nutzfahrzeugen kooperieren. Die ersten Autos sollen 2016 auf den Markt kommen, Nähere Details zu der Zusammenarbeit teilten die Konzerne aber nicht mit.

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dpa/Guido Kruschke