Elektrischer Mini

Das Mini-Werk wurde aktuell heruntergefahren, unter anderem, um die Produktion auf die Fertigung der Elektro-Variante des Mini (im Bild) vorzubereiten. Bild: Günter Schmied

| von Stefan Grundhoff

Das Herunterfahren der Produktion hätte an sich im August stattfinden sollen. Es wurde jedoch beschlossen, den Standort für die Herstellung der elektrischen Variante des Mini vorzubereiten und seine Lackiererei im April zu aktualisieren, um Störungen im Falle eines harten Brexit nach Ablauf der Frist nach Artikel 50 vom 29. März zu vermeiden. „Der Wartungszeitraum bleibt im gesamten April erhalten“, so Sprecher Steve Wrelton, „das ist es, was unser Unternehmen und unsere Mitarbeiter über viele Monate geplant haben und es ist fest in unserer Geschäftsplanung verankert.“

Eine kurzfristige Verlängerung, damit die britische Regierung und das House of Commons die Auseinandersetzung weiter debattieren können, hat jedoch dazu geführt, dass die BMW Group weitere Maßnahmen ergriffen hat. Im Falle eines No-Deal-Brexit wäre eine vorübergehende Schließung des Oxford-Werkes und ein zweiwöchiger Stillstand im Rolls-Royce-Werk in Goodwood denkbar.