Der Macan hat einen verheißungsvollen Start hingelegt. Eine Produktionserweiterung im Porsche-Werk

Der Macan hat einen verheißungsvollen Start hingelegt. Eine Produktionserweiterung im Porsche-Werk Leipzig ist bereits heute wahrscheinlich. - Bild: Porsche

Mit dem in der Liga der mittelgroßen SUV angesiedelten Macan betritt Porsche ein lukratives Wachstumsfeld (siehe auch den Hintergrundbericht “Zuwachsbringer im Anflug” zur Porsche-Strategie). Das wird durch die Segment-Analyse von PwC Autofacts für mittelgroßen SUV und Crossover-Modelle vom Schlage eines Audi Q5, BMW X3 oder Mercedes GLK unterstrichen. Die Marktexperten erwarten bis 2020 ein Anstieg des Produktionsvolumens um knapp 51 Prozent.

Bereits in der Vergangenheit gehörten die kompaktere SUV und Crossovermodelle zu den wichtigen Wachstumstreibern der deutschen Premium-Hersteller. Zwischen 2005 und 2013 hat sich Produktion von etwa 250.000 auf 748 000 Einheiten im Jahr 2013 verdreifacht. Bis 2020 erwartet PwC Autofacts nun einen Produktionsschub von 750.000 auf rund 1,2 Millionen Einheiten jährlich. Der Anteil der deutschen Premiumhersteller wird dann bei einem Volumen von etwa 750.000 Fahrzeugen liegen, davon entfallen 45 Prozent auf Audi.

grafik autofacts pwc

Zu den Profiteuren gehört Porsche. Mit einem Volumen von über 60.000 Macan jährlich, könnte der Sportwagenhersteller deutlich vor der Zeit sein im Rahmen der VW-Konzernstrategie 2018 gestecktes Ziel von 200.000 Fahrzeugen jährlich erreichen. 2013 hatte Porsche mit 163.000 verkauften Autos erneut einen Absatzrekord hingelegt. Wahrscheinlich ist bereits heute eine Produktionserweiterung im Werk Leipzig.

Die von Porsche zum Macan-Start kolportierten 50 000 Einheiten gelten selbst mit Blick auf die drei beschlossenen Varianten als konservativ. Spätestens mit einer weiteren Variante ? konkret im Gespräch ist eine Einstiegsvariante mit einem 2.0-Liter TSFIMotor von Audi als Basis ? ist eine Kapazitätsausweitung nötig.

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Frank Volk