Mitsubishi_Abgasskandal_eKSpace

Der Mitsubishi eK Space gehört zu den wichtigen Micro-Vans in Japan. Die Produktion steht seit Mai still. Nun hoffen die Japaner auf einen Neustart. Bild: Mitsubishi

Seit Bekanntwerden des Skandas um gefälschte Abgaswerte stehen die Bänder im Mitsubishi Werk in Mizushima in der Provinz Okayama still.

 Vom Band gehen dort der eK Wagon, der eK Space sowie die unter Nissan Logo verkauften Modelle Dayz und Dayz Roox. Für Mitsubishi ist der Produktionsstillstand ein harter Schlag. Die vier Fahrzeuge kamen im vergangenen Jahr auf ein Volumen von über 160.000 Einheiten und machen laut Zahlen von IHS Automotive 61 Prozent der gesamten Jahresproduktion des Werks aus. In diesem Jahr dürfte die Fertigungszahl der Micro-Cars – ausgelöst durch die Abgasskandal – um etwa 30 Prozent einbrechen. eK Space und eK Wagon gelten als Schlüsselmodelle für Mitsubishi und machen über 45 Prozent des gesamten Absatzes in Japan aus.

Im Werk Mizushima werden zudem unter anderem die Mitsubishi Modelle Lancer und  i-Miev, sowie dessen PSA-Ableger C-Zero und Ion gebaut.