Mitsubishi

Der Mistubishi Outlander PHEV war in den ersten 10 Monaten der meistverkaufte Plug-in-Hybrid in Europa. Bild: Mitsubishi

Mit den 17.000 verkauften Fahrzeugen dominiert Mitsubishi die europäischen Verkaufscharts bei den Plug-in-Hybriden und vereint 71 Prozent der PHEV-Gesamtverkäufe auf den Outlander. Die Zahl wird allerdings durch das dünne Angebot an verfügbaren Fahrzeugen stark relativiert. So rangiert auf Platz zwei mit 4.378 verkauften Autos der zwar ähnlich große, aber sehr viel teurere Volvo V60. Insgesamt sind bis Oktober in Europa 23.945 verkaufte Plug-in-Hybride registriert. Deutlich darüber – die größere verfügbare Modellpalette lässt grüßen – liegt mit 53.945 verkauften Autos die Zahl rein elektrischer Fahrzeuge. Hier wird das Feld vom Nissan Leaf (12.363 Einheiten) angeführt, auf den Plätzen folgen BMW i3 (8.164 Einheiten), Renault Zoe (7.400 Einheiten) und Tesla S (7.280 Einheiten). Bemerkenswert: im Oktober lag der Zoe vor dem Nissan Leaf. Hauptgrund ist nach Einschätzung von IHS Automotive, dass die Franzosen in einigen Ländern die ungeliebte Praxis geändert haben, dass die Käufer des E-Autos die Batterien gesondert dazu leasen müssen.

Generell zeigt sich: E-Autos und auch Plug-in-Hybride finden dort einigermaßen Anklang, wo es entsprechende Förderprogramme gibt, so in Großbritannien, Norwegen und den Niederlanden.

Beflügelt vom Erfolg des Outlander, plant Mitsubishi den Plug-in-Hybrid auch in anderen Modellreihen in Europa einzuführen. Konkret geht es dabei um den ASX und den Pajero. Der ASX PHEV soll nach Erkenntnissen von IHS Automotive 2016 in Europa an den Markt kommen.

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Frank Volk