Mitsubishi

Der Mitsubishi-Skandal ist offensichtlich größer als bislang angenommen. Bild: Mitsubishi

Bereits im April hatte der japanische Konzern gestanden, unzulässige Testmethoden angewandt und in manchen Fällen Daten zum Rollwiderstand benutzt zu haben, ohne dafür Tests durchzuführen. Doch war anfangs von nur vier Modellen die Rede gewesen - zwei davon Modelle, die für Nissan gebaut wurden.

Mitsubishi Motors stellt nun Sonderrückstellungen in Höhe von rund 50 Milliarden Yen (425 Mio Euro) für Entschädigungen in die Bilanz für das bis 31. März 2017 laufende Geschäftsjahr ein, wie der Konzern weiter bekanntgab. Wegen des Skandals will Präsident Tetsuro Aikawa bei der Hauptversammlung am 24. Juni seinen Hut nehmen. Der Renault-Partner Nissan hat inzwischen angekündigt, Mitsubishi unter sein Dach zu nehmen.