• Shooting Star unter den Top 10: Der VW Tiguan auf Platz 10 mit einem satten Plus von 65,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr und einem Absatz von knapp 66.200 Fahrzeugen. Bild: Volkswagen

    Shooting Star unter den Top 10: Der VW Tiguan auf Platz 10 mit einem satten Plus von 65,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr und einem Absatz von knapp 66.200 Fahrzeugen. Bild: Volkswagen

  • Platz 9: Der Peugeot 208, gut 67.000 Einheiten und 0,4 Prozent plus. Bild: PSA

    Platz 9: Der Peugeot 208, gut 67.000 Einheiten und 0,4 Prozent plus. Bild: PSA

  • Platz 8: Der Ford Focus mit gut 68.300 Fahrzeugen und einem Plus von 6,3  Prozent. Bild: Ford

    Platz 8: Der Ford Focus mit gut 68.300 Fahrzeugen und einem Plus von 6,3 Prozent. Bild: Ford

  • Platz 7: Opel Astra - gut 69.700 Fahrzeuge und ein deutliches Plus von 12,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Bild: Opel

    Platz 7: Opel Astra - gut 69.700 Fahrzeuge und ein deutliches Plus von 12,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Bild: Opel

  • Platz 6: Opel Corsa - gut 76.000 verkaufte Einheiten, ein kleines Minus von 0,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bild: Opel

    Platz 6: Opel Corsa - gut 76.000 verkaufte Einheiten, ein kleines Minus von 0,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bild: Opel

  • Platz 5: Der Nissan Qashqai mit einem deutlichen Plus von 14,7 Prozent und gut 83.300 verkauften Einheiten. Bild: Nissan

    Platz 5: Der Nissan Qashqai mit einem deutlichen Plus von 14,7 Prozent und gut 83.300 verkauften Einheiten. Bild: Nissan

  • Mit einem Plus von 9,5 Prozent und einem Absatz von fast 91.100 Einheiten auf Platz 4: Der Renault Clio. Bild: Renault

    Mit einem Plus von 9,5 Prozent und einem Absatz von fast 91.100 Einheiten auf Platz 4: Der Renault Clio. Bild: Renault

  • Der Ford Fiesta konnte sich beim Absatz um 6,9 Prozent auf fast 92.700 Einheiten steigern und erreicht damit den dritten Platz. Bild: Ford

    Der Ford Fiesta konnte sich beim Absatz um 6,9 Prozent auf fast 92.700 Einheiten steigern und erreicht damit den dritten Platz. Bild: Ford

  • Mit einem minimalen Plus von 0,2 Prozent und gut 96.500 verkauften Einheiten auf dem zweiten Platz: Der VW Polo. Bild: Volkswagen

    Mit einem minimalen Plus von 0,2 Prozent und gut 96.500 verkauften Einheiten auf dem zweiten Platz: Der VW Polo. Bild: Volkswagen

  • VW Golf: Nach wie vor auf Platz eins, allerdings mit deutlichen Einbußen von 10,2 Prozent und gut 135.500 verkauften Einheiten. Bild: Volkswagen

    VW Golf: Nach wie vor auf Platz eins, allerdings mit deutlichen Einbußen von 10,2 Prozent und gut 135.500 verkauften Einheiten. Bild: Volkswagen

Das oben angeordnete Ranking in der Bildergalerie basiert auf Daten, die das Marktforschungsinstitut focus2move.com auf Basis der Erhebungen von nationalen Hersteller- und Händlerverbänden zusammengetragen hat. Diese Daten stammen aus den 28 Ländern der EU plus Norwegen, Island und der Schweiz - außerdem aus osteuropäischen und südosteuropäischen Ländern wie Russland, Türkei, Ukraine, Bosnien, Serbien, Mazedonien, Moldawien, Weißrussland, Armenien, Georgien und Albanien. Doch laut dem dem Londoner Analysehaus Jato Dynamics soll sich im März Konkurrent Ford vor Volkswagen gedrängelt haben.

"Es ist historisch", erklärt Jato in einer offiziellen Pressemitteilung, denn zum ersten Mal seit sieben Jahren verlor Volkswagen mit seinem kompakten Golf das Rennen um die Spitze in Europa – wie 2010 auch in diesem Jahr wieder im März. Wie das Handelsblatt am Mittwoch (3. Mai) schrieb, liefen laut Jota europaweit insgesamt 47.263 Neuzulassungen auf den Ford Fiesta. Im Gegensatz zu Volkswagens Golf, so das Handelsblatt, das mit 46.795 Autos nur knapp am Pokal des Europameisters vorbei preschte.

Gründe dafür sieht Jato Dynamics in drei wesentlichen Punkten. Zum einen steht der Golf kurz vor seinem neuen Facelift. Das bedeutet, dass die Händler jetzt Platz schaffen müssen, um den neuen Golf in ihre Verkaufsräume zu stellen – ergo: die alten Modelle müssen den neuen weichen. Jato spricht von einer natürlichen Flaute, die zwischen den Modellen stattfindet. Da sich neue Modelle am Anfang ihres Produktlebenszyklus allerdings um einiges besser verkaufen, dürfte der Fiesta wohl bald wieder den ersten Platz auf dem Siegertreppchen räumen müssen, denn das neue Golf-Modell wird schon in den nächsten Wochen in den Verkauf gehen.

Punkt zwei auf Jatos Liste, ist die anhaltende Situation des Diesels in Eruopa. In den letzten 18 Monaten, so der Branchenexperte, habe man nicht nur die Effekte des Dieselskandals gesehen, sondern auch die zunehmend negative Reputation rund um den Treibstoff. Die Verbote durch Landesregierungen würden den Diesel stark angreifen und somit auch die Nachfrage beeinflussen. 

Und zu guter Letzt kurbelte Ford seinen Fiesta-Verkauf in Europa mit zusätzlichen Rabatten an. So konnten laut Jato beispielsweise Kunden in Frankreich einen Golf nicht mit null Prozent finanzieren, sondern entweder mit der klassischen 3,9 %- Finanzierung über 48 oder mit 4,5 % über 60 Monate (ohne Anzahlung).