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Tata Motors will kümftig zwei verbleibende Plattformen mit 80 bis 90 Prozent gleiche Teile haben; dabei helfen soll VW. Bild: Pixabay/Simon

"Im Pkw-Bereich werden unsere beiden Plattformen ab 2018 viel flexibler sein - alle Antriebsformen sowie Links- und Rechtslenker sind vorgesehen", sagte der deutsche Unternehmenschef Günter Butschek dem Handelsblatt (Montag, 13. März).

Bislang verkauft Tata Motors nach Angaben Butscheks jährlich rund 150.000 Autos, die auf bislang sechs Plattformen hergestellt werden. "Mit solch kleinen Stückzahlen und veralteten Plattformen kann sich niemand auf Dauer halten. Deshalb müssen wir uns begrenzen und gleichzeitig neu aufstellen." Künftig sollten die zwei verbleibenden Plattformen 80 bis 90 Prozent gleiche Teile haben.

Bei dem Umbau soll auch eine angedachte Entwicklungspartnerschaft mit dem Volkswagen-Konzern helfen, die die beiden Unternehmen in der vergangenen Woche verkündet haben. Das soll die Produktionsplattformen - also die technische Basis der Fertigungsteile - besser auslasten und damit effizienter machen. Rund drei Viertel der jährlich von Tata Motors verkauften gut 500.000 Fahrzeuge sind Nutzfahrzeuge. Den Großteil verkauft das Unternehmen auf dem schwankungsanfälligen Heimatmarkt.