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Der Tweet von Tesla-Chef Elon Musk, in dem er Anfang August überraschend ankündigte, Tesla von der Börse zu nehmen, hat nun ein juristisches Nachspiel, das US-Justizministerium hat Ermittlungen aufgenommen. Bild: Norio Nakayama

Es sei eine strafrechtliche Untersuchung gegen das Unternehmen eingeleitet worden, teilte der Elektroautohersteller mit. Das Justizministerium habe vergangenen Monat Dokumente angefordert, was generell der erste Schritt bei solchen Ermittlungen ist.

Tesla kooperiere eigenen Angaben zufolge bei der Untersuchung. "Wir respektieren den Wunsch des Justizministeriums, Informationen darüber zu erhalten und glauben, dass die Angelegenheit schnell gelöst werden sollte, wenn sie die erhaltenen Informationen überprüfen", hieß es von dem US-Unternehmen in einer Erklärung.

Eine Sprecherin des Justizministeriums wollte sich nicht äußern. Zuvor hatte Bloomberg darüber berichtet, dass die Behörde eine strafrechtliche Untersuchung gegen Tesla eingeleitet hat.

Musk hatte Anfang August überraschend im Kurzbotschaftendienst Twitter verkündet, dass er erwäge, Tesla zu 420 Dollar je Aktie von der Börse zu nehmen, was rund 20 Prozent über dem damaligen Kurs lag. Die Finanzierung dafür sei "gesichert", schrieb er damals.

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