GM Produktion

Alle Maschinen Stopp: GM musste in vier seiner nordamerikanischen Werke die Produktion für zwei Wochen runterfahren. Bild: GM

Das gab GM gegenüber US-Medien bekannt. Die Bänder an den Standorten Spring Hill (Tennessee), Fairfax (Kansas), Lordstown (Ohio) und Oshawa (Ontario) standen seit dem 25. April für rund zwei Wochen still. Betroffen vom Produktionsstopp waren die Modelle Cadillac XT5, Chevrolet Cruze sowie der Chevrolet Malibu. Der Grund: Japanische Zulieferer, deren Werke vom Erdbeben hart getroffen wurden, konnten nicht mehr produzieren und deswegen keine Komponenten liefern.

Wie General Motors mitteilte, habe der zweiwöchige Fertigungsausfall aber keinen Einfluss auf die Produktionsziele für das Gesamtjahr. Die Branchenanalysten von IHS Automotive prognostizieren einen Produktionsausfall von 32.600 Einheiten. Da allerdings alle vier betroffenen Werke über ausreichend Kapazitäten verfügen, sei der Rückstand bald wieder aufgeholt.

Welcher japanische Zulieferer infolge des Erdbebens keine Teile mehr liefern konnte, wollte der US-Autobauer nicht mitteilen. Die Gewerkschaftsvertretung des Standorts Lordstown gab allerdings via Facebook bekannt, dass ein Mangel an elektronischen Komponenten zum Produktionsstopp führte.