Tesla-Logo auf einem Supercharger

In Brandenburg liefern Ordner erste öffentliche Informationen zu Teslas geplanter "Gigafactory Berlin". Bild: Blomst / Pixabay

| von Jonas Rosenberger

Das neue Werk des US-Autobauers Tesla in der Gemeinde Grünheide wird zumindest vorerst keine eigene Fertigung für Batteriezellen umfassen. Das hat das Manager Magazin den Unterlagen für die Bau-Vorprüfung entnommen, die derzeit in Brandenburg öffentlich ausliegen. In den Unterlagen sei lediglich ein Bereich für die Fertigung der Batteriesysteme für die Fahrzeuge genannt, der mit angelieferten Batteriezellen arbeiten wird. Von wo diese Zellen stammen sollen, sei nicht genannt. Auch im kürzlich eröffneten Werk in Shanghai, China gibt es im Moment keine eigene Fertigungslinie für Batteriezellen. Allerdings sei dort im Gegensatz zu Brandenburg bereits eine solche für die Zukunft geplant, schreibt das Magazin.

Insgesamt werde die „Gigafactory Berlin“ eine Grundfläche von 380.000 Quadratmetern umfassen. Knapp 41 Millionen Euro seien dafür fällig, berichtete die Deutsche Presse-Agentur vor wenigen Tagen. Das Hauptgebäude für die Produktion ist mit einer Länge von 744 Meter und einer Breite von 312 Meter angesetzt. Im Endausbau sollen jährlich bis zu 500.000 Pkw der Baureihen „Model 3“ und „Model Y“ produziert werden. Dafür sollen rund 12.000 neue Arbeitsplätze entstehen. Für einen Output dieser Größenordnung rechnet Tesla mit einem Bedarf von 463 anliefernden Lkw und sechs das Werk verlassenden Zügen täglich. Die ersten in Deutschland hergestellten Tesla-Pkw sollen laut Plan ab Juli 2021 vom Band laufen.