Die neuen Modelle wie der CX3 sorgen weiter für gute Aussichten bei Mazda . Bild: Mazda

Die neuen Modelle wie der CX3 sorgen weiter für gute Aussichten bei Mazda . Bild: Mazda

Wäre nicht das schwache Geschäft in Japan, es gäbe wenig zu Mäkeln für die Japaner mit Blick auf das Geschäftsjahr 2014/2015, das am 31. März endete. Mit umgerechnet 1,46 Milliarden Euro stieg der Betriebsgewinn im Vergleich zum Rekord des Vorjahres nochmals um 11,4 Prozent, der Nettogewinn legte um 17 Prozent 1,14 Milliarden Euro zu. Basis des Erfolgs waren der Erfolg der neuen Modelle.

In Europa legte der Absatz um elf Prozent auf 229.000 Einheiten zu. Besonders erfreulich, so der Autobauer, war dabei die Entwicklung auf den großen Märkten. in Deutschland verkaufte Mazda 8 Prozent mehr Autos (51.000), in Großbritannien lag der Zuwachs bei +16 (40.000 Einheiten) und selbst in Russland (+5 Prozent, 46.000 Einheiten) gab es positive Vorzeichen.

In Nordamerika konnte das Unternehmen seinen Absatz um neun Prozent auf 425.000 Fahrzeuge steigern. So erreichte Mazda in den USA mit 306.000 Einheiten (+8 Prozent) den höchsten Wert seit 20 Jahren und verzeichnete in Mexiko sogar einen Zuwachs von 31 Prozent auf 45.000 Fahrzeuge – angetrieben von der starken Nachfrage nach dem neuen Mazda3. In Mexiko produziert das Unternehmen zudem seit März den Mazda2. In China erzielte der Hersteller mit 215.000 Einheiten ein Absatzplus von neun Prozent, das vor allem auf der starken Nachfrage nach dem Mazda3 und dem Mazda CX-5 basiert. Auf den übrigen Märkten stieg der Fahrzeugabsatz um drei Prozent auf 303.000 Einheiten. Dabei erreichte Mazda in Australien mit 101.000 verkauften Fahrzeugen einen Marktanteil von 9,0 Prozent und Platz drei der Markenrangliste.

Weniger gut lief es in der Heimat, wo der Hersteller einen Absatzrückgang von acht Prozent auf 225.000 Einheiten hinnehmen musste. Grund ist die allgemeine Konsumschwäche aufgrund der in der ersten Jahreshälfte erhöhten Mehrwertsteuer. In der zweiten Jahreshälfte konnte Mazda eine klare Trendwende einleiten und vor allem dank der Einführung des Mazda2, des neuen „Car of the Year“ in Japan, sogar das Niveau des Vorjahreszeitraums übertreffen. Seit Februar wird außerdem das neue B-Segment-SUV Mazda CX-3 in Japan angeboten. Mazda übernimmt zudem eine Vorreiterrolle auf dem japanischen Pkw-Dieselmarkt und hat bereits mehr als 100.000 Fahrzeuge Skyactiv-D Dieselmotoren verkauft.

In allen Regionen wird der Absatz von den Mazda Modellen der neuen Skyactiv Generation angetrieben. Deren Anteil an den weltweiten Gesamtverkäufen der Marke ist im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 74 Prozent gestiegen. IHS Automotive erwartet, dass die Ausrüstungsquote auf über 80 Prozent in diesem Jahr steigen wird.

Die Marktexperten attestieren den Japanern sowohl technologisch wie modellseitig ein attraktive Portfolio. Entsprechend werde der Absatz auch in diesem Jahr weiter anziehen. Auch erwartet man weiter steigende Umsätze. Dennoch rechnet IHS mit einem schwächeren Betriebsergebnis und verweisen auf hohe Kosten im Bereich Forschung und Entwicklung und den Ausbau des globalen Fertigunsgnetzes. Zudem werde Mazda in diesem Jahr weniger stark von Wechselkurseffekten profitieren als im abgelaufenen Geschäftsjahr.

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fv