Fahrzeuge auf einem Parkplatz

Die deutschen Neuzulassungen sind im August deutlich zurückgegangen, Grund ist allerdings nicht das Coronavirus, sondern die Einführung des WLTP-Testzyklus im vergangenen Jahr.

| von Werner Beutnagel

Rund 251.100 Fahrzeuge kamen im vergangenen Monat auf die Straßen und damit rund 20 Prozent weniger als im August des Vorjahres, wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) mitteilte. Grund dafür ist aus Sicht des Verbands der Automobilindustrie (VDA) vor allem, dass im September vergangenen Jahres eine Verordnung im Zusammenhang mit dem Prüfzyklus WLTP in Kraft getreten ist.

Im August 2019 wurden demnach deshalb möglichst viele Autos verkauft, die davon betroffen gewesen wären. Dieser Vorzieheffekt habe zu einem hohen Zulassungsniveau im vergangenen Jahr geführt, das in diesem Jahr nicht gehalten werden konnte. Zudem habe es in diesem August einen Arbeitstag weniger gegeben.

"Aber auch abgesehen von diesen Faktoren ist der Inlandsmarkt weiterhin schwach", heißt es seitens des VDA. In den ersten acht Monaten dieses Jahres wurden demnach 1,8 Millionen Neufahrzeuge zugelassen und damit rund ein Drittel weniger als im selben Zeitraum des Vorjahres.

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