Auto-Neuzulassungen

Die Wiederöffnung der Autohäuser Ende April hatte so gut wie keinen positiven Effekt. Bild: Pixabay

| von Roswitha Maier

Damit hat sich der Automarkt in der Corona-Krise nach dem starken Einbruch im März und April bislang kaum erholt. Im April hatten die Neuzulassungen mehr als 60 Prozent unter dem Vorjahreswert gelegen und waren damit auf den niedrigsten Stand seit 1991 gesunken.

"Wir sehen jetzt, dass die Wiederöffnung der Autohäuser Ende April so gut wie keinen positiven Effekt auf die Nachfrage hatte", sagte Reinhard Zirpel, der Präsident des Verbandes der Internationalen Kraftfahrzeughersteller. Auch Gebrauchte wechselten im Mai seltener den Besitzer.

Der Juni dürfte für die Autohäuser ebenfalls ein schwieriger Monat werden. Denn die Bundesregierung plant, ab Juli die Mehrwertsteuer für ein halbes Jahr zu senken. Das soll die Wirtschaft ankurbeln. Wer nicht ganz dringend ein neues Auto braucht, wird vermutlich bis Juli abwarten. Die deutschen Autobauer kündigten an, den Preisvorteil voll an ihre Kunden weiterzugeben.

Die Autobauer brauchen dringend eine Trendwende. Von Januar bis Mai sind in den deutschen Werken so wenige Autos vom Band gelaufen seit 45 Jahren nicht, wie der VDA mitteilte. 1,2 Millionen Pkw entsprachen einem Minus von 44 Prozent. Auch im Mai fuhren die Hersteller die Produktion nur langsam wieder hoch.

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