Maserati_Levante_SUV-Modell

Vorfahrt SUV: auch bei Maserati ist mit dem Levante inzwischen das verkaufsstärkste Modell. Bild: Maserati

| von Frank Volk

Der Levante, erst im Frühjahr 2016 auf den Markt gekommen, hat im ersten Halbjahr 2017 die eleganten Sportmodelle wie Quattroporte, Ghibli und GranTurismo schon überholt. Fast die Hälfte des Maserati-Absatzes geht auf das Konto des Levante. Bei rund 25.100 ausgelieferten Fahrzeugen kam der SUV auf über 12.000 Fahrzeuge.

Ähnlich sieht die Entwicklung bei Jaguar aus. In den ersten sechs Monaten 2017 verkaufte die britische Marke 95.238 Autos. Der F-Pace kam dabei auf 39.643 Fahrzeuge, das entspricht einem SUV-Anteil von bereits 42 Prozent. Vom Volumenmodell XE lieferte Jaguar dagegen „nur“ 22.798 Exemplare aus. Das Gewicht dürfte sich mit dem Kommen des kurz vor dem Marktstart stehenden Jaguar E-Pace weiter deutlich Richtung SUV verschieben.

Auch Bentley wandelt sich von der Luxus- zur SUV-Marke. Die britische Autoschmiede lieferte im ersten Halbjahr über 2200 Stück des SUV Bentayga aus. Bei einem Gesamtabsatz von 5.200 Autos entspricht das einem SUV-Anteil von 42 Prozent.

Porsche kennt das Phänomen schon länger. 2002 stiegen die Zuffenhausener ins SUV-Segment ein, inzwischen verkauft man  dank Cayenne und Macan deutlich mehr SUV als Sportwagen. In den ersten drei Quartalen setzte Porsche knapp 186.000 Fahrzeuge ab, davon entfielen 122.000 auf die SUV-Modelle; alleine der Macan kam dabei auf 73.000 Einheiten. Damit liegt der SUV-Anteil bei Porsche aktuell bei 65,62 Prozent.

Dass allerdings nicht alles SUV bei Porsche ist, zeigt der neue Panamera: dessen Absatz schoss mit dem neuen Modell um 73 Prozent auf 19.000 Einheiten nach oben - und sorgte damit dafür, dass der SUV-Anteil im dritten Quartal sogar rückläufig war. Nach dem ersten Halbjahr hatte dieser noch bei 68 Prozent gelegen.

 

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