Nissan Murano

In den USA wird Nissan rund 10.000 Jobs wegen der Coronakrise streichen. Bild: Nissan

| von Jonas Rosenberger

Fast die gesamte Nissan-Belegschaft in den Vereinigten Staaten ist von dem Schritt betroffen, meldet der Nachrichtendienst Nikkei. Die Entlassungen wird es in Produktionsstätten in den Bundesstaaten Tennessee und Mississippi geben. Zudem wurden die Löhne in manchen Werken ausgesetzt.

Der Autobauer stellt beiden Werken SUVs und Nutzfahrzeuge her. Seit dem 20. März stehen die Bänder still. Ursprünglich sollte die Pause nur bis zum 6. April anhalten. Entlassene Angestellte haben die Aussicht auf Neueinstellung, sobald die Werke wieder anlaufen. Nissan hat zudem mitgeteilt, die meisten seiner rund 6.000 Mitarbeiter im Vereinigten Königreich und 3.000 Arbeiter im Werk Barcelona entlassen zu müssen.

Konkurrent Honda hat dem Bericht nach angekündigt, 10.000 seiner 20.000 Angestellten in den USA bis Ende April in den Urlaub zu schicken. Betroffen sind fünf Produktionsfabriken, etwa in den Staaten Ohio und Alabama. Die Produktion wurde am 23. März unterbrochen.

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