Nissan Leaf

Nissan Leaf: Seit seiner Einführung im Jahr 2010 ist der Absatz des Modells weltweit auf mehr als 300.000 Stück gestiegen. Bild: Nissan

| von Stefan Grundhoff

Die Batteriekosten, die aktuell einen großen Teil der Kosten eines Elektrofahrzeugs ausmachen, dürften in den kommenden Jahren mit Fortschritten bei Technologie- und Fertigungsprozessen einhergehen. Im vergangenen Monat wurde Nissan-Chef Hiroto Saikawa mit den Worten zitiert, er erwarte, in Europa und Japan mehr als die Hälfte der Verkäufe durch Elektroautos zu realisieren. Bis zum Jahre 2022 erwartet der Autohersteller, dass fast 40 Prozent seiner in den beiden Märkten verkauften Fahrzeuge elektrisch angetrieben werden, während der Wert in China 30 und in den USA 20 Prozent erreichen wird.

Nissan arbeitet daran, seinen Anteil am EV-Markt zu erweitern, indem die Einführung von Modellen wie dem Leaf beschleunigt wird. The Leaf hat sich im Laufe der Jahre gut verkauft. Seit seiner Einführung im Jahr 2010 ist der Absatz weltweit auf mehr als 300.000 Stück gestiegen. Der Autohersteller stellte die nächste Generation Leaf im September 2017 vor. Das Fahrzeug bietet eine verbesserte Reichweite von 150 Meilen sowie neue Features wie ein Ein-Pedal-Antriebssystem, Auto-Park-Technologie und ein aktuelles Design. Der Autohersteller plant außerdem, einen längeren, höherpreisigen Leaf bis Ende 2018 mit einer größeren 60-kWh-Batterie zu präsentieren.

Laut IHS Markit-Vorhersagedaten produzierte die Allianz Renault-Nissan-Mitsubishi im Jahr 2017 ein Dutzend elektrisierte Modelle. Es wird prognostiziert, dass das Gesamtproduktionsvolumen dieser Fahrzeuge durch die Allianz von 121.380 Einheiten im Jahr 2017 auf 180.550 Einheiten im Jahr 2018 anwachsen wird.