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Die Fertigung beim japanischen Autobauer solle im bis Ende März 2020 laufenden Geschäftsjahr um rund 15 Prozent sinken, berichtete die Zeitung “Nikkei” am Freitag (19. April). Der Konzern wies den Bericht dagegen als “vollkommen falsch” zurück. Bild Nissan

So geht Nissan nunmehr davon aus, in den zwölf Monaten bis zum 31. März 2019 einen operativen Gewinn von 318 Milliarden Yen - umgerechnet rund 2,5 Milliarden Euro - erzielt zu haben. Bei der im Februar ausgegebenen Prognose hatte Nissan noch mit 450 Milliarden Yen gerechnet.

Neben dem widrigen Umfeld im vierten Quartal führte Nissan zusätzliche Ausgaben für eine Kampagne zur Garantieerweiterung bei bestimmten, in den USA verkauften Fahrzeugen an. Außerdem hätten "jüngste Konzernangelegenheiten" sich auf den Absatz ausgewirkt.

Nissan ist seit einigen Monaten vor allem mit der Affäre um den in Tokio inhaftierten Ex-Chef Carlos Ghosn beschäftigt.