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Der staatliche norwegische Ölfonds wird zweitgrößter Anteilseigner bei Volvo. - Bild: Volvo

Das Stockholmer Wirtschaftsblatt “Dagens Industri” berichtete am Dienstag unter Berufung auf den Aktieninformationsdienst SIS Ägerservice, dass der Fonds den größten Teil der Volvo-Aktien von Renault in Frankreich übernommen hat. Mit einem Anteil von 4,7 Prozent sei der Fonds jetzt zweitgrößter Anteilseigner nach der schwedischen Finanzgesellschaft Industrivärden.

Der Ölfonds wird mit Einnahmen aus Norwegens Öl- und Gasvorkommen finanziert und gilt als größter staatlicher Finanzfonds der Welt. Er soll Rentenansprüche künftiger Generationen in dem skandinavischen Land sichern.

Renault mußte sich von seinen Volvo-Anteilen trennen

Mitte Dezember kündigte Renault an, daß sie ihre verbliebenen 6,5 Prozent an Volvo über die Börse verkaufen. Die Platzierung der 138,6 Millionen Volvo-A-Aktien wird die US-Bank Goldman Sachs vornehmen. Der Anteil hatte, gemessen am letzten Schlusskurs vom 12. Dezember, einen Wert von 13,3 Milliarden schwedischen Kronen (1,5 Milliarden Euro). Das Geld aus dem Volvo-Verkauf soll in den Abbau der Verbindlichkeiten fließen.

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dpa/Guido Kruschke