BMW konnten im November zulegen. Konzernweit stieg der Absatz im November um fast ein Fünftel auf

BMW konnten im November zulegen. Konzernweit stieg der Absatz im November um fast ein Fünftel auf gut 129.000 Fahrzeuge. (Bild: BMW)

Das gilt im abgeschwächten Maße auch für Premium-Konkurrent Audi.

Eine hohe Nachfrage nach Autos der Premium-Kernmarke und deutliche Zuwächse auf den größten Märkten haben der BMW AG auch im November ein deutliches Plus bei den Verkaufszahlen beschert. Konzernweit stieg der Absatz im November um fast ein Fünftel auf gut 129.000 Fahrzeuge, wie der DAX-Konzern am Mittwoch mitteilte. Dies ist nach Unternehmensangaben der prozentual stärkste Monatszuwachs im bisherigen Jahresverlauf.

Besonders stark legte im November die blau-weiße Kernmarke mit einem Plus von 19,7 Prozent auf fast 108.200 Verkäufe zu. Vor allem die großen und somit margenträchtigen Modellreihen waren gefragt. Aber auch der Stadtflitzer Mini konnte nahezu Schritt halten und wurde etwa 17.300 Mal verkauft (plus 19,3 Prozent).

Der DAX-Konzern steigerte den Absatz auf den drei größten Märkten in Deutschland, den USA und China deutlich. Gegen den rückläufigen Gesamtmarkttrend auf dem Heimatmarkt verkaufte BMW mit gut 25.150 Fahrzeugen fast 30 Prozent mehr als noch im Vorjahr. In den USA stieg der Absatz um etwa ein Viertel auf gut 22.880 Autos, in China lag das Plus sogar bei 104,3 Prozent auf 17.302 Fahrzeuge.

Angetrieben vor allem vom anhalten Nachfrageboom im Reich der Mitte stiegen die Verkaufszahlen in den ersten elf Monaten des Jahres konzernweit um 13,5 Prozent auf fast 1,32 Mio Fahrzeuge, das Absatzniveau aus dem krisenbedingt schwachen Vorjahr wurde damit bereits vier Wochen vor dem Jahreswechsel deutlich übertroffen.

Damit hat BMW das selbstgesteckte Jahresziel schon fast in der Tasche. Vertriebsvorstand Ian Robertson erklärte, man sei auf dem besten Weg, das Absatzziel von mehr als 1,4 Mio verkauften Autos zu erreichen: “Dank unserer anhaltenden Produktoffensive wachsen wir überproportional zur Marktentwicklung und konnten auch im November unseren Marktanteil weltweit ausbauen.”

Konkurrent Audi hat im November zwar erneut die Verkaufszahlen gesteigert, wächst aber deutlich langsamer als zu Jahresbeginn und die Konkurrenz. Dank der anhaltend hohen Nachfrage in China und deutlichen Zuwächsen in den USA und auf dem deutschen Heimatmarkt brachte die Volkswagen-Tochter im Vormonat nach Angaben vom Mittwoch 87.050 Autos an die Kunden in aller Welt. Das entspricht einem Plus von gut fünf Prozent.

Im bisherigen Jahresverlauf legten die Verkaufszahlen um gut 15 Prozent auf mehr als 1 Million Autos zu. Damit haben die Ingolstädter den krisenbedingt schwachen Vorjahreswert von rund 950.000 Einheiten bereits vier Wochen vor dem Jahreswechsel deutlich übertroffen und einen neuen Absatzrekord aufgestellt. Das Jahresziel von mehr als 1,08 Millionen verkauften Fahrzeugen ist damit zum Greifen nah.

Dass sich das Wachstumstempo bei Audi verlangsamt ist nicht überraschend, da sich die Geschäfte der Ingolstädter merklicher als bei den Konkurrenten BMW und Mercedes-Benz bereits im Schlussquartal des Vorjahres stabilisiert hatten. Zudem fällt es der Volkswagen-Tochter als Marktführer in China zusehends schwerer, bei den deutlichen Steigerungsraten der Wettbewerber mitzuhalten.

Im November stieg der Audi-Absatz im Reich der Mitte nur noch um gut sieben Prozent auf knapp 17.700 Autos. BMW und Mercedes-Benz berichteten bis zuletzt über Zuwächse im hohen zweistelligen oder gar dreistelligen Prozentbereich.

“Wir gehen davon aus, dass der eigentliche Boom in China noch vor uns liegt”, sagte Vertriebsvorstand Peter Schwarzenbauer. “Bei Audi bereiten wir uns auf deutlich steigende Nachfrage auch im nächsten Jahr vor.” Zuletzt hatten Branchenbeobachter davor gewarnt, sich zu stark auf das Reich der Mitte zu konzentrieren, da der dortige Premiumautoboom abflauen könnte.

Den größten Zuwachs erzielte Audi im November in den USA, wo die Verkaufszahlen um fast 38 Prozent auf rund 9.400 Autos zulegten. Auf dem deutschen Heimatmarkt setzte sich die Stabilisierung entgegen dem immer noch rückläufigen Markttrend fort: Hierzulande wurden gut 22.000 Autos der Marke mit den vier Ringen verkauft (ein Prozent).

“Die Auftragseingänge in Deutschland steigen weiter, vor allem auf dem wichtigen Flottenkundenmarkt. Zugleich stößt der Audi A1 auf hohes Interesse bei unseren Privatkunden”, gab sich Schwarzenbauer zuversichtlich und stellte einen starken Jahresabschluss in Aussicht. “Trotz des hohen Wachstums der letzten Monate in China wird Deutschland das Kopf-an-Kopf-Rennen unserer größten Märkte 2010 noch einmal für sich entscheiden”, so der Manager.

Dow Jones Newswires

Der Premiumautomobilhersteller Audi hat im November zwar erneut die Verkaufszahlen gesteigert, wächst aber deutlich langsamer als zu Jahresbeginn und die Konkurrenz. Dank der anhaltend hohen Nachfrage in China und deutlichen Zuwächsen in den USA und auf dem deutschen Heimatmarkt brachte die Volkswagen-Tochter im Vormonat nach Angaben vom Mittwoch 87.050 Autos an die Kunden in aller Welt. Das entspricht einem Plus von gut 5%.Im bisherigen Jahresverlauf legten die Verkaufszahlen um gut 15% auf mehr als 1 Million Autos zu. Damit haben die Ingolstädter den krisenbedingt schwachen Vorjahreswert von rund 950.000 Einheiten bereits vier Wochen vor dem Jahreswechsel deutlich übertroffen und einen neuen Absatzrekord aufgestellt. Das Jahresziel von mehr als 1,08 Millionen verkauften Fahrzeugen ist damit zum Greifen nah.

Dass sich das Wachstumstempo bei Audi verlangsamt ist nicht überraschend, da sich die Geschäfte der Ingolstädter merklicher als bei den Konkurrenten BMW und Mercedes-Benz bereits im Schlussquartal des Vorjahres stabilisiert hatten. Zudem fällt es der Volkswagen-Tochter als Marktführer in China zusehends schwerer, bei den deutlichen Steigerungsraten der Wettbewerber mitzuhalten.

Im November stieg der Audi-Absatz im Reich der Mitte nur noch um gut 7% auf knapp 17.700 Autos. BMW und Mercedes-Benz berichteten bis zuletzt über Zuwächse im hohen zweistelligen oder gar dreistelligen Prozentbereich.

“Wir gehen davon aus, dass der eigentliche Boom in China noch vor uns liegt”, sagte Vertriebsvorstand Peter Schwarzenbauer. “Bei Audi bereiten wir uns auf deutlich steigende Nachfrage auch im nächsten Jahr vor.” Zuletzt hatten Branchenbeobachter davor gewarnt, sich zu stark auf das Reich der Mitte zu konzentrieren, da der dortige Premiumautoboom abflauen könnte.

Den größten Zuwachs erzielte Audi im November in den USA, wo die Verkaufszahlen um fast 38% auf rund 9.400 Autos zulegten. Auf dem deutschen Heimatmarkt setzte sich die Stabilisierung entgegen dem immer noch rückläufigen Markttrend fort: Hierzulande wurden gut 22.000 Autos der Marke mit den vier Ringen verkauft (+1%).

“Die Auftragseingänge in Deutschland steigen weiter, vor allem auf dem wichtigen Flottenkundenmarkt. Zugleich stößt der Audi A1 auf hohes Interesse bei unseren Privatkunden”, gab sich Schwarzenbauer zuversichtlich und stellte einen starken Jahresabschluss in Aussicht. “Trotz des hohen Wachstums der letzten Monate in China wird Deutschland das Kopf-an-Kopf-Rennen unserer größten Märkte 2010 noch einmal für sich entscheiden”, so der Manager.