Werkverträge: Daimler muss mit keiner Verfahrensflut rechnen. - Bild: Daimler

Werkverträge: Daimler muss mit keiner Verfahrensflut rechnen. - Bild: Daimler

Die Klagen seien am Arbeitsgericht Stuttgart eingereicht worden, teilte der Sprecher des baden-württembergischen Landesarbeitsgerichts am Freitag mit. Die Beschäftigten seien bei Daimler in Stuttgart, Sindelfingen und Esslingen-Mettingen tätig. Mit einer Verfahrensflut rechnen die Richter eher nicht. Aufgrund der anhaltend guten Konjunktur stagniert die Zahl der Fälle bei den Arbeitsgerichten im Land. 2013 seien 44.929 neue Verfahren eingegangen. Im Vorjahr seien es 45.645 Stück gewesen. Die durchschnittliche Verfahrensdauer betrug in der ersten Instanz 2,8 Monate. Die meisten werden mit einem Vergleich beendet, wie Präsident Eberhard Natterer berichtete. Die Quote betrug im vergangenen Jahr 71 Prozent. Beim Landesarbeitsgericht ging die Anzahl der Verfahren auf 2.262 zurück.

Natterer warnte erneut vor den Folgen einer Verschärfung des Sparkurses bei der Justiz. Als kleine Gerichtsbarkeit mit knapp 400 Beschäftigten seien bei den Arbeitsgerichten “nennenswerte Einsparauflagen” nicht zu verkraften. Diese würden zu längeren Verfahrenslaufzeiten führen.

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