Lackierung im Opel-Werk Eisenach

Lackierung im Opel-Werk Eisenach: Hier droht nach Auffassung des Opel-Betriebsrats eine Halbierung der Belegschaft, sollte der Vorschlag des Managements verwirklicht werden. Bild: Opel

| von Andreas Karius

Der Vorschlag, in Eisenach künftig nur ein Fahrzeug zu bauen, laufe in etwa auf eine Halbierung der Belegschaft von derzeit 1800 Mitarbeitern an dem Standort hinaus, sagte Schäfer-Klug am Donnerstag im Anschluss an eine Betriebsversammlung im Stammwerk Rüsselsheim. Für das Motorenwerk in Kaiserslautern sei etwa die Teile-Endmontage vorgesehen.

"Dafür hätten alle Beschäftigten 4,3 Prozent dauerhaft abgeben sollen, Urlaubs- und Weihnachtsgeld", kritisierte der Betriebsratsvorsitzende. "Ein solches Angebot werden wir auch weiterhin nicht annehmen." An den deutschen Opel-Standorten mit fast 19.000 Beschäftigten gilt derzeit Kurzarbeit. Der Autobauer war im August 2017 vom französischen PSA-Konzern übernommen worden und soll saniert werden.

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