Die Adam Opel GmbH stellt in ihrem Ausbildungszentrum schon jetzt die Weichen für die Zukunft der Mobilität. Im Hinblick auf die bevorstehende Elektrifizierung des Automobils, die bei Opel bereits mit der Markteinführung des viersitzigen Ampera (Bild) Ende 2011 beginnt, bietet das Unternehmen ab September eine maßgeschneiderte Ausbildung an.
Das Kooperative Ingenieurstudium Elektrotechnik bietet in acht Semestern die Möglichkeit, den Beruf des Elektronikers mit dem Studium von Automatisierungstechnik, Energietechnik sowie Informations- und Kommunikationstechnik zu kombinieren. Ziel ist es, die langwierige Hintereinanderschaltung von Berufsausbildung und anschließendem Studium zu vermeiden und Ausbildungszeiten zu verkürzen, ohne dass der Praxisbezug oder die Theorie zu kurz kommen.
Mit dem Kooperationspartner RheinMain University of Applied Sciences bietet Opel ein verzahntes Programm, das in kürzester Zeit sowohl den Abschluss als Facharbeiter als auch den Abschluss eines Studiums zum Bachelor of Engineering ermöglicht.

Absolventinnen und Absolventen des Studienganges haben vielfältige Möglichkeiten in allen zukunftsorientierten elektrotechnisch ausgerichteten Unternehmensbereichen. Dazu gehören beispielsweise Planungs- und Projektingenieurs-Tätigkeiten im Fahrzeugbau und bei der Entwicklung von elektronischen Systemen. Außerdem ergeben sich beste Berufschancen bei Projektierung, Entwicklung, Produktion, Qualitätssicherung, Controlling, Systemtechnik, Automatisierung, Prozesstechnik, sowie Informations- und Kommunikationstechnik.

Darüber hinaus bietet Opel für Facharbeiter verschiedener Berufe zusammen mit der IHK ein Qualifizierungs- und Weiterbildungsprogramm zum Systemtechniker Elektromobilität an. Die Absolventen werden dadurch fit in den – auch rechtlich geforderten – Qualifikationen für Hochvolt-Kraftfahrzeuge und erwerben umfangreiches Grund-lagenwissen über Batterie- und Elektroantriebe. Mit der mindestens zweijährigen fachspezifischen Weiterbildung gibt es beste Berufschancen in den Bereichen Aufbau, Inbetriebnahme, Wartung und Reparatur von Fahrzeugen und Versuchsträgern für die Elektromobilität. Dazu gehören Elektroautomobile mit verlängerter Reichweite (Range Extender) wie der Ampera, aber auch Hybrid-, Batterie-, und Brennstoffzellenfahrzeuge. Zudem erwerben die Absolventen Kenntnisse zur Komponenten- und Systemprüfung in Testständen und Fahrzeugen.

Neuer Ausbildungsberuf Fahrzeuginnenausstatter/in
Ebenfalls neu im Angebot der Opel-Berufsausbildung ist der Beruf Fahrzeuginnen-ausstatter/in. In drei Jahren lernen junge Leute vielfältige Werkstoffe kennen und beschäftigen sich mit deren Verwendungs- und Verarbeitungsmöglichkeiten. Zudem erwerben sie unter anderem umfangreiche Fertigkeiten beim Konfektionieren von Polster- und Dämmstoffen, beim Zuschneiden von Werkstoffen und beim Gestalten und Bearbeiten von Oberflächen. Angesichts des Schwerpunkts, der bei Opel auf Sitztechnik gelegt wird – die AGR-Sitze sind Klassenbeste in der Automobilindustrie – bieten sich auch hier gute Berufschancen.

Informationen zu den weiteren zehn Ausbildungsberufen und zwei Studiengängen bei Opel unter www.ausbildung-opel.de.