Opel Ampera

Bye, bye Ampera: Opel wird die Produktion seiner Elektro-Limousine wohl einstellen. Bild: Opel

Zwar schrieb Neumann, dass sich das Unternehmen nicht weiter zum zukünftigen Produktportfolio äußern werde. Doch indirekt bestätigte er, dass Opel die Ampera-Produktion einstellen werde, wenn 2016 die nächste Generation des GM-Schwestermodells Chevrolet Volt auf den Markt kommt. Neumann schrieb in dem Kurznachrichtendienst, das nächste Elektroauto von Opel und der britischen Schwester Vauxhall werde Teil der laufenden Modell-Offensive sein.

Ein Grund könnte die schwache Nachfrage sein: Der Ampera, einst von Opel als “revolutionär” und “uneingeschränkt alltagstaugliche Elektro-Limousine” gefeiert, wurde im ersten Halbjahr 2014 nach Angaben des Kraftfahrtbundesamtes nur 46 Mal in Deutschland verkauft – ein Minus von 79 Prozent zum Vorjahr. Europaweit fand der Wagen von Januar bis Mai nur 332 Käufer.

Neumann betonte dennoch: “Der Ampera hat unserem Image einen technologischen Schub gegeben.” Der Wagen sei nach wie vor ein fantastisches Auto. Opel räume der Elektromobilität hohe Bedeutung ein, sagte Neumann und versprach: “Wir werden weiter daran arbeiten, die Kosten zu senken und Elektroautos erschwinglicher zu machen.”

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gp / dpa-AFX