Opel Stracke

Karl-Friedrich Stracke: Allanzen außerhalb des Konzerns sind durchaus vorstellbar. - Bild: Opel

Um die Entwicklung zu beschleunigen, erwäge der Rüsselsheimer Autohersteller auch eine Allianz mit Partnern außerhalb des Konzerns, zitiert die “Frankfurter Allgemeine Zeitung” den Opel-Vorstandsvorsitzenden Karl-Friedrich Stracke.

Erfolgsmodell Ampera, Erfolgsmodell Volt?

“Die Hybridtechnik wird immer wichtiger”, sagte der seit April amtierende Manager in Rüsselsheim. “Wir führen derzeit keine konkreten Gespräche. Aber eine Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen wäre sicher gut, um Kosten zu sparen.” Die Hybridtechnik solle schrittweise in die neuen Modelle eingeführt werden und zuerst in der Mittelklasse und oberen Mittelklasse sowie in Gelände- und Pritschenwagen Verwendung finden.

Erfolge verzeichne Opel mit dem Elektroauto Ampera, für das 6.000 Bestellungen vorliegen. In ganz Europa sollen 2012 mindestens 10.000 Stück abgesetzt werden. “Vielleicht schaffen wir sogar 12.000 Einheiten oder noch mehr”, sagte Stracke.

Investitionen in neue Modelle

Die Sanierungsphase von Opel sieht Stracke angesichts des 2011 auf 1,3 Millionen Einheiten wachsenden Absatzes als endgültig abgeschlossen an – auch wenn das Unternehmen wegen der Kosten für den Abbau von 8.000 Stellen noch mehrere hundert Millionen Euro Verlust macht. „Wir konzentrieren uns jetzt auf unsere Produktoffensive“, sagte Stracke. In den kommenden Jahren würden 11 Milliarden Euro in 30 neue Modelle investiert. Geplant sind etwa der Kleinwagen „Junior“ sowie ein kompakter Geländewagen und eine Limousine oberhalb des Insignia.

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Dow Jones Newswires/Guido Kruschke