Opel-Richtfest

Da ist das Ding: Richtfest für das neue Motorenzentrum in Rüsselsheim. – Bild: Opel

Damit handelt es sich um die größte Gebäudeinvestition am Standort seit der Einweihung des Produktionswerkes im Jahr 2002. Die Anlage soll als Teil der weltweiten GM-Konzernentwicklung das Zentrum für kleinere und mittlere Benzinmotoren werden.

Neben Opel-Chef Karl-Thomas Neumann und dem Gesamt-Betriebsratsvorsitzenden Wolfgang Schäfer-Klug war zum Richtfest auch Dan Nicholson gekommen, Chef von GM Powertrain und damit oberster Antriebs-Entwickler des Konzerns. Neumann unterstrich die entscheidende Bedeutung dieser Investition für die Zukunft der Marke: “Wir nehmen unsere Verantwortung für Klima und Umwelt ernst und sind auf Kurs, das vorgegebene CO2-Ziel für 2020 zu erfüllen. Das neue Motorenzentrum wird unsere Arbeit noch effizienter machen. Es stärkt nicht nur Rüsselsheim, sondern den gesamten GM-Entwicklungsverbund.”

Die Anlage ist über die GM Powertrain Organisation in die weltweite Konzernentwicklung eingebettet. Aufgrund international abgestimmter Testmethoden und Software können die Erkenntnisse laut Opel optimal ausgewertet und umgesetzt werden. Nicholson: “Dieses Motorenzentrum ist eine ganz wichtige strategische Unternehmensinvestition. GM hat sich aus gutem Grund für den Bau dieses Zentrums in Rüsselsheim entschieden, hier liegt die weltweite Verantwortung für kleine und mittlere Benzinmotoren. Es ist eine Anerkennung für die Leistungen und für das Know-How unserer hochqualifizierten Opel-Ingenieure.”

Neben Werkstatt- und Bürogebäude beinhaltet der neue Gebäudekomplex eine Technikzentrale sowie drei Flügel mit insgesamt 43 Motorenprüfständen der neuesten Generation. Die Gesamt-Gebäudefläche beträgt rund 36.000 Quadratmeter. Im Sommer letzten Jahres erfolgte der erste Spatenstich, seitdem wuchs der Bau in 180.000 unfallfreien Arbeitsstunden in die Höhe.

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gp/ks