Diese Inhalte gehen aus einem Mantelvertrag (Master Agreement) von Opel-Chef Nick Reilly mit den Betriebsräten und der IG Metall hervor, der der Zeitung vorliege. Die Vertragsparteien legen dabei zugrunde, dass die jährlichen Personalkosten von Opel in Deutschland um 177 Millionen Euro und in Europa um 265 Millionen sinken ? unter anderem durch den Verzicht auf Einmalzahlungen und Teile des Urlaubsgelds.

Gültig werde die Vereinbarung allerdings erst, wenn bis September auch eine Gewinnbeteiligung der Beschäftigten festgelegt werde. Parallel dazu wolle Betriebsratschef Klaus Franz sich größere Mitbestimmungsrechte gegenüber der Unternehmensführung sichern. Dazu solle Opel etwa seine Rechtsform von einer GmbH in eine AG wandeln.

Darüber hinaus verpflichtet sich Opel-Chef Reilly im Mantelvertrag gegenüber den Beschäftigten, in den nächsten Jahren insgesamt fünf neue Produkte einzuführen. Konkrete Angaben enthalte der Mantelvertrag auch zum Stellenabbau, meldet die Zeitung.