Opel_WLTP_X-Familie

Auch bei den Modellen der X-Familie hat Opel die Umstellung auf das neue Abgasprüfverfahren WLTP abgeschlossen. Bild: Opel

| von Frank Volk

Im Vergleich zu wichtigen Wettbewerbern wähnt sich Opel im Vorteil gegenüber wichtigen Konkurrenten. Während es etwa bei der Marke Volkswagen zu erheblich längeren Lieferzeiten kommt und Modellvarianten teilweise nicht erhältlich sind, könnten beim Rüsselsheimer Autobauer "alle Modelle ohne Verzögerung" ausgeliefert werden, betont ein Sprecher.  

Neufahrzeuge, die ab dem 1. September 2018 zugelassen werden, müssen nach dem WLTP-Fahrzyklus zertifiziert sein. Das Kürzel steht für Worldwide Harmonized Light Vehicle Test Procedure und weist realitätsnahe Verbrauchsangaben auf. Opel habe diese Vorschriften frühzeitig umgesetzt und könne das gesamte Portfolio uneingeschränkt anbieten, das gelte von Adam bis Zafira. Auch seien alle Modelle als Diesel, Benziner oder optional mit den alternativen Kraftstoffen LPG (Liquefied Petroleum Gas) und CNG (Compressed Natural Gas) lieferbar.

„Wir haben uns seit Jahren auf diesen Tag vorbereitet und unser gesamtes Portfolio rechtzeitig WLTP zertifiziert, so dass es für unsere Kunden keinerlei Beeinträchtigungen gibt. Daher hat die Einführung der neuen Vorschriften zum 1. September keine Auswirkungen auf den Handel“, sagt Opel-Marketing- und Vertriebschef Xavier Duchemin.

So habe man mit der aktuellen Generation des Astra bereits im Juni 2016 begonnen, die praxisnahen Verbrauchsangaben nach dem WLTP-Zyklus auszuweisen. Diese Daten sind ebenfalls im Rahmen der Modellpflege von Opel Mokka X und Opel Zafira gemessen und veröffentlicht worden. Bei der zweiten Generation des Flaggschiffs Insignia sei Opel sogar einen Schritt weiter gegangen und hat den Insignia 2.0 BiTurbo-Diesel bereits Mitte 2017 nach dem WLTP-Testzyklus zertifizieren lassen – ein Jahr vor Inkrafttreten der entsprechenden Vorschriften.