Die hohe Nachfrage nach dem Opel Mokka beschert dem GM-Werk Zaragoza einen Produktionszuwachs um 34

Die hohe Nachfrage nach dem Opel Mokka beschert dem GM-Werk Zaragoza einen Produktionszuwachs um 34 Prozent im ersten Halbjahr. Bild: Opel

Die Verlagerung des Mokka-Fertigung aus Südkorea war eine der ersten Handlungen nach dem Amtsantritt von Karl-Thomas Neumann als Opel-Chef. Seit Mitte 2014 geht das Kompakt-SUV im nordspanischen Werk vom Band. Für die Stärkung des GM-Produktionsstandorts war das ein wichtiger Schachzug, wie sich mehr und mehr zeigt. Zwar spielt der Mokka mit 45.268 produzierten Einheiten im ersten Halbjahr vom Volumen her klar die zweite Geige hinter dem Corsa (136.464 Einheiten) und vor dem Meriva (30.515). Der satte Zuwachs um 34 Prozent geht aber quasi alleine auf das Konto des B-Segment SUV.

Und der Mokka bringt weiter Schwung ins Werk. Zwar erwartet IHS Automotive einen im zweiten Halbjahr weniger starken Anstieg und hält aufgrund des Opel-Rückzugs aus Russland sogar Kurzarbeit nicht für ausgeschlossen. Die Russland-Delle könnte aber durch die nach wie vor hohe Nachfrage nach dem dem SUV zumindest teilweise ausgebügelt werden. Für das Gesamtjahr erwarten die Marktexperten einen Mokka-Absatz von 150.000 Einheiten. Das wiederum dürfte die Gesamtjahresproduktion in Zaragoza auf 366.000 Einheiten treiben. Das wäre der höchste Stand seit 2010.

2017 werde die Produktionszahl auf deutlich über 400.000 Einheiten steigen. Grund: dann kommen der neue Meriva und sein französischer Produktions-Bruder Citroen C3 Picasso.

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Frank Volk