Opel startet jetzt den Verkauf des Kleinwagens Karl. Den eigenwilligen Namen macht der Hersteller

Opel startet jetzt den Verkauf des Kleinwagens Karl. Den eigenwilligen Namen macht der Hersteller zum Gegenstand einer pfiffig-ironischen Kampagne. Bild: Volk

Der Fünftürer ist zum Einstiegspreis von 9.500 Euro (inkl. MwSt.) zu haben. Der “Karl” mache das Kleinwagentrio um die Adam-Familie und den neuen Corsa komplett, sagte Opel Group-Chef Karl-Thomas Neumann. Nach früheren Angaben will der Hersteller mit dem Karl auch ehemalige Chevrolet-Kunden an die Marke binden. Bei dem Fahrzeug handelt es sich im Prinzip um “Chevrolet-Erbmasse”, entspricht der Kleinwagen doch der neuen Generation des Spark. Nach dem Rückzug Chevrolets aus Europa wird der Kleinwagen hier nicht mehr angeboten, kommt jetzt aber als “Karl” an den Markt. Der Kleinwagen wird in Südkorea gebaut, denkbar ist aber, dass er einen ähnlichen Weg nimmt wie der Mokka: das Kompakt-SUV war zunächst auch in Südkorea gefertigt worden, aufgrund der hohen Nachfrage in Europa wurde die Produktion inzwischen nach Spanien verlegt.

Intensive Diskussionen hat es im Vorfeld der Markteinführung um den für den europäischen Markt vermeintlich zu deutsch anmutenden Namen “Karl” gegeben. Das kontern die Rüsselsheimer in einer pfiffig-ironischen Anzeigenkampagne, in der sehr Offensiv mit dem eigenwilligen Namen gespielt wird. So heißt es in einem Slogan in Anspielung auf Ikea: “Wenn ein Regal Billy heißt, kann ein Auto auch Karl heißen.”

Zuletzt hatte Opel deutlich verbesserte Verkaufszahlen präsentiert. 2016 will der Autobauer die Rückkehr in die schwarzen Zahlen schaffen.

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fv