Astra Sports Tourer

Dank Fahrzeugen wie dem Astra Sports Tourer, konnte Opel seine Marktposition in Deutschland und in Europa im ersten Halbjahr 2011 deutlich ausbauen. - Bild: Opel

Opel ist auf dem Weg zurück in die Gewinnzone. Von Januar bis Juni 2011 verkaufte der Konzern und die britische Schwestermarke Vauxhall europaweit rund 659.000 Fahrzeuge, wie die Adam Opel AG am Mittwoch in Rüsselsheim mitteilte. Damit habe der Hersteller den Absatz um 50.000 Fahrzeuge oder 8,2 Prozent gesteigert, der Gesamtmarktanteil (PKW und Nutzfahrzeuge) stieg auf 6,4 Prozent nach 6,2 Prozent im ersten Halbjahr 2010. Im Juni sei der Marktanteil sogar auf die Jahreshöchstmarke von 6,8 Prozent geklettert.

Sonderschichten wegen hoher Nachfrage

Besonders erfolgreich sind die Modelle Meriva und Astra SportsTourer. Wegen der hohen Nachfrage fährt Opel seit Monaten Sonderschichten. Im Werk Rüsselsheim, das den Insignia exklusiv fertigt, hat Opel die Werksferien verkürzt. Aufgrund der guten Auftragslage bei Astra und Insignia erhöht Opel darüber hinaus das Jahresziel für die Dieselmotorenproduktion im Werk Kaiserslautern von 180.000 auf 250.000 Triebwerke pro Jahr.

Opel-Chef Karl-Friedrich Stracke hatte in diesen Tagen das Ziel untermauert, 2011 “mindestens eine schwarze Null” zu erreichen. 2012 strebt Opel “deutliche Gewinne” an. Dabei setzt die GM-Tochter nicht nur auf den neuen Zafira Tourer und den Astra GTC, sondern auch auf den Elektrowagen Ampera, von dem sich Opel einen Imageschub erhofft. Alle drei Modelle kommen noch 2011 auf den Markt.

In Deutschland kauften die Kunden im ersten Halbjahr 2011 knapp 131.000 Opel-PkW – 15,9 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Anteil am Automarkt stieg um 0,4 Prozentpunkte auf 8,1 Prozent. Damit zählt sich der Hersteller zu den Gewinnern am deutschen Pkw-Markt.

dpa-AFX/Guido Kruschke