Opel_Fahrzeugproduktion_Werk-Saragossa

Das Opel-Werk Saragossa (im Bil der Produktionsstart des Mokka X im August 2016) steuert mit der Hereinnahme des Crossland X auf ein Allzeithoch bei der Jahresstückzahl an gefrtigten Autos zu. Bild: Opel

Die Produktionsprognose steht in Zusammenhang mit der Vorstellung des Crossland X. Spanische Medien berichten, dass durch das neue Modell die Fertigungszahl ins Saragossa auf 400.000 Einheiten steigen wird. Das ist nach Einschätzung von IHS Automotive deutlich zu tief gestapelt. Die Marktexperten selbst rechnen mit einem Produktionsanstieg von etwa 355.000 im vergangenen Jahr auf über 500.000 Einheiten im Jahr 2018, womit das 1982 eröffnet Werk das Allzeithoch von 485.857 Einheiten im Jahr 2007 deutlich übertreffen würde. Den großen Sprung begründet IHS Automotive mit einer Stückzahl von 95.000 Einheiten, die man alleine dem Crossland X zutraut. Zwar läuft dann in Saragossa die Fertigung des Meriva aus, ebenfalls neu hinzu kommt aber der gemeinsam mit dem Crossland X entwickelte Citroen C3 Picasso – den stark gefragten Mokka X nicht zu vergessen.        

Der Crossland X markiert für Opel eine gravierende strategische Neuausrichtung: die Rüsselsheimer verabschieden sich aus dem schrumpfenden Segment der Familien-Vans und nehmen sowohl den Mervia wie den Zafira aus dem Programm. Ersetzt werden diese durch Crossland X und Grandland X, mit denen man das SUV-Angebot um den Mokka ausweitet. Beide neuen Fahrzeuge entstammen einer 2013 mit PSA geschlossenen Entwicklungskooperation. Zwilling des Grandland X ist der nächste Peugeot 3008, gebaut werden beide Fahrzeuge bei PSA in Socheaux.