Opel Mokka

Opels Erfolgs-SUV Mokka wird in Südkorea gefertigt. - Bild: Opel

Insgesamt liege die Auslastung der Opel-Werke im zweiten Quartal 2014 unter dem Niveau der Konkurrenz, so die Unternehmensberatung Arthur D. Little. Auch das Daimler-Werk in Sindelfingen habe die Produktion von der C-, als auch der E-Klasse gegenüber den Vorquartalen zurückgefahren. Somit sei der Standort aktuell deutlich von der Auslastungsgrenze entfernt.

Die Werkauslastung der gesamten deutschen Autoindustrie sei im zweiten Quartal 2014 mit einem gewichteten Mittel von 79,2 Prozent aber durchaus höher als in der Vergangenheit und zufriedenstellend für die Autobauer. Der Grund hierfür sei in den gestiegenen Exporten zu finden: Drei Viertel der hierzulande gefertigten Autos werden ins Ausland verfrachtet. Treiber des Wachstums seien noch vor Asien die EU-Länder. Im ersten Halbjahr 2014 führten sie 16 Prozent mehr Autos aus Deutschland ein, als im Vorjahreszeitraum.

Toyota und Ford führend in der Supply Chain

Das Zeichen für gute Performance in der Supply Chain sind niedrige Lagerbestände mit niedrigen Kosten.Toyota und Ford haben die geringsten Lagervorräte und auch die niedrigsten Bestände im zweiten Quartal 2014. Daimler weist die höchsten Lagervorräte auf, befindet sich jedoch leicht unter dem Vorjahresniveau.

Volkswagen hingegen hat die Lagerbestände an fertigen wie auch unfertigen Produkte gegenüber dem Vorjahr weiter erhöht, so die Unternehmensberatung Arthur D. Little. Insbesondere im Bestand produzierter Fahrzeuge zeige sich eine Zweiklassengesellschaft. Deutsche OEMs mit großen Beständen, die betrachteten internationalen Hersteller mit deutlich geringeren Beständen.

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Gabriel Pankow / Quelle: Arthur D. Little