Eine Woche nach seiner Markteinführung gebe es bereits mehr als 20.000 Bestellungen aus ganz Europa – die Mehrzahl davon aus Deutschland, teilte der zum GM-Konzern gehörende Autohersteller mit. Damit sei der Start des Modells gelungen, gerade auch weil die Markteinführung in vielen europäischen Märkten erst noch bevorstehe.

Opel-Interimschef Thomas Sedran zeigte sich überaus zufrieden: “Das ist ein hervorragender Start für unseren neuen Kleinwagen – vor allem wenn man bedenkt, dass die Markteinführung in vielen europäischen Märkten erst noch bevorsteht.”

Opel Adam offen

Opel will die Familie seines gerade vorgestellten Kleinwagens Adam möglicherweise sehr schnell um ein Cabrio vergrößern. - Bild: Auto Bild/Avarvarii

Cabrio könnte noch in diesem Jahr folgen

Nach dpa-Informationen will Opel das kleine Cabrio noch 2013 vorstellen. Die “Thüringer Allgemeine” (Dienstag) hatte berichtet, Opel habe die Planungen für einen Elektro-Adam auf Eis gelegt. Die E-Variante sei eine mögliche Option gewesen abhängig von der Marktentwicklung bei Elektroautos, sagte ein Unternehmenssprecher in Rüsselsheim. Angaben der Zeitung, wonach mit dem vorläufigen Verzicht auf einen Elektro-Adam Investitionen in Höhe von mehr als 70 Millionen Euro gestoppt seien, wollte der Opel-Sprecher nicht bestätigen.

Laut Zeitung soll es Überlegungen gegeben haben, in Eisenach bei entsprechender Nachfrage mindestens 5.000 Elektro-Stadtautos pro Jahr zu bauen. “Dies hat sich angesichts der Zulassungszahlen als Illusion erwiesen”, wird der Betriebsratschef der Opel Eisenach GmbH, Harald Lieske, zitiert.

Innovationen aus höheren Klassen

Für großes Käuferinteresse sorgen laut Hersteller auch die neuen smarten und erschwinglichen Technologien des Fahrzeugs: Das IntelliLink-Infotainment-System macht den ADAM zum bestvernetzten Kleinwagen: Das System ist mit iPhones und Android-Software betriebenen Smartphones kompatibel, in Kürze wird auch das Siri „Eyes Free“ Feature im iPhone unterstützt.

Darüber hinaus bietet der Lifestyle-Stadtflitzer weiteren Innovationen, die bislang bestenfalls aus höheren Klassen bekannt waren, darunter etwa ein Parkassistent der neuesten Generation, beheizbares Lenkrad, ein Toter-Winkel-Warner oder der integrierte Heckfahrradträger FlexFix.

Adam soll für besseres Image sorgen

Opel kämpft seit Jahren mit hohen finanziellen Verlusten. Der Adam soll dem Autobauer wieder ein besseres Image und nicht zuletzt die Wende bei den Ergebnissen bringen.

Beim Rüsselsheimer Autobauer geht die milliardenschwere Modelloffensive weiter. Der nächste Neuling, das Cabrio Cascada, steht schon in den Startlöchern und kommt noch im ersten Halbjahr in den Handel. Von 2012 bis 2016 will die defizitäre GM-Tochter insgesamt 23 neue Fahrzeuge und 13 neue Motoren auf den Markt bringen.

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Dow Jones Newswires/dpa/fv