Tesla Gigafactory. Bild: Screenshot Youtube

Die Gigafactory in der Wüste Nevadas wächst und gedeiht. Über das künftige Wachstum des Batterieabsatzes gehen die Einschätzungen zwischen Tesla und Panasonic weit auseinander. Bild: Screenshot Youtube

Panasonic und Tesla sind Partner der in der Entstehung befindlichen Gigafactory in der Wüste Nevadas. Während der Bau der weltgrößten Batteriefabrik zügig voran kommt, scheinen die Beziehungen der japanisch-amerikanischen Partner noch im Rohbau. Erst kürzlich hatte Tesla-Chef Musk getönt, als erstes Unternehmen in großem Stil in den Handel von Hausbatterien einzusteigen. Prompt kam von Panasonic der Einspruch, dass man selbst längst in dem Feld tätig sein. Nun offenbaren die Unterlagen einer im Mai stattgefundenen Investorenkonferenz drastisch unterschiedliche Einschätzungen, was das Wachstum des Batteriegeschäfts anbelangt.

Während Tesla in seinem Ausblick von einem Wachstum des Batterieabsatzes um 50 Prozent gesprochen hat und dabei das im September kommende Model X als einer der wesentlichen Gründe aufführte, geht man bei den Japanern deutlich vorsichtiger zu Werke. In einem Slide der Unternehmespräsentation ist lediglich ein Wachstum um 11 Prozent dargestellt. Lässt sich das noch mit den unterschiedlich endenden Geschäftsjahren halbwegs erklären, sieht es bei der Entwicklung für die kommenden vier Jahre nicht anders aus. Hier geht der E-Autobauer von einem durchschnittlichen Wachstum von 50 Prozent aus, während Panasonic mit einem durchschnittlichen Wachstum von 16,5 Prozent gerade mal ein Drittel veranschlagt. Die unterschiedlichen Einschätzungen sorgen für Verwirrung in Investorenkreisen.

In dem Panasonic Slide ist zudem aufgezeigt, dass man mit einem Start der Massenproduktion in der Gigafactory im Jahr 2016 rechnet. Aus der Fabrik werde man 40 Fahrzeugtypen mit Batterien versorgen.

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Frank Volk