Peugeot 308

Peugeot konnte seinen Umsatz im ersten Quartal nach oben schrauben. - Bild: Peugeot

Dennoch hält der Autobauer an der Anfang Februar genannten Prognose für das Gesamtjahr fest.

Demnach soll das Ergebnis im fortgeführten Geschäft in der Automotive-Sparte 2011 über dem des Vorjahres liegen. Aufgrund der Probleme bei der Belieferung mit Komponenten aus Japan rechnet Peugeot nach Angaben vom Mittwoch mit einer Minderung des Betriebsergebnisses in der Automobilsparte im ersten Halbjahr um 150 Millionen Euro.

Für das erste Quartal berichtete Peugeot ein Plus beim Konzernumsatz von 10,2 Prozent auf 15,41 Milliarden Euro. Das Unternehmen übertraf damit die Erwartung der Analysten von im Mittel 14,79 Milliarden Euro. Für die Sparte Automotive meldete das Unternehmen ein Plus von 6 Prozent auf knapp 11,3 Milliarden Euro. Zum Anstieg trugen unter anderem der Verkauf höherpreisiger Modelle sowie positive Wechselkursveränderungen bei. Dies habe den Rückgang der Preise um zwei Prozent mehr als wettgemacht. Verkauft wurden 921.400 Einheiten.

Peugeot-Citroen kündigte am Mittwoch zudem an, ihren Aktionären wieder eine Dividende zu zahlen. Der Hauptversammlung am 31. Mai werde eine Ausschüttung von 1,10 Euro je Anteil vorgeschlagen. In den vergangenen beiden Jahren hatte der Konzern die Beteiligung wegen der schwierigen wirtschaftlichen Lage der Branche ausgesetzt.

Dow Jones Newswires/Guido Kruschke