PSA Peugeot Citroen

Nach der Verhängung neuer westlicher Sanktionen wegen der umstrittenen iranischen Atompolitik zog sich der Autobauer PSA Peugeot Citroën 2012 aus dem Iran zurück. - Bild: PSA

Es sei dabei um ein Wiederanknüpfen an vergangene Aktivitäten von PSA gegangen, um Technologietransfer, gemeinsamen Fahrzeugbau und die Ausfuhr von im Iran gebauten Fahrzeugen über das Vertriebsnetz des französischen Konzerns.

Peugeot, seit 1990 im Iran präsent, war lange Zeit ein wichtiger Partner von Iranchodro und hatte einen bedeutenden Anteil am iranischen Automarkt. Gebaut wurden dort die Modelle 405 und 206. Nach der Verhängung neuer westlicher Sanktionen wegen der umstrittenen iranischen Atompolitik zog sich PSA 2012 aus dem Land zurück.
Daraufhin gingen die Einnahmen des Unternehmens deutlich zurück.

Nach dem Inkrafttreten des Atomabkommens zwischen dem Iran und der sogenannten 5+1-Gruppe im Januar dieses Jahres waren die Sanktionen gegen die iranische Autoindustrie aufgehoben worden. Das Land mit 77 Millionen Einwohnern ist ein wichtiger Markt für die Automobilbranche. Nach einem Rückgang der örtlichen Produktion von 1,6 Millionen Fahrzeugen 2011 auf 800.000 im Jahr 2013 infolge der Sanktionen wird nun binnen weniger Jahre die Zwei-Millionen-Marke angestrebt.

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Dow Jones/Marina Reindl