Beäugt von den Staatspräsidenten von China und Frankreich, Xi Jinping (h.l.) und François

Beäugt von den Staatspräsidenten von China und Frankreich, Xi Jinping (h.l.) und François Hollande, unterzeichneten Ende März der damalige PSA-Chef Philippe Varin (v.; 2.v.r.) und Dongfeng-Kollege Xu Ping (2.v.l.) den Vertrag. Mit am Tisch: Robert Peugeot (links). Bild: Guibbaud

Die Peugeot-Familie hat im Zuge von zwei Kapitalerhöhungen und durch den Einstieg des chinesischen Herstellers Dongfeng und des französischen Staates beim wirtschaftlich angeschlagenen Autobauer erheblich an Einfluss verloren. Inzwischen hält die Gründerfamilie über die Holding FFP, der seit 2007 der 64jährige Robert Peugeot vorsteht, nur noch 14 Prozent der Anteile. Im Zuge des sinkenden Einflusses der Familie hatte es in Frankreich immer wieder Gerüchte gegeben, die Peugeots könnten ganz die Lust am Autogeschäöft verlieren. Diesen Gerüchten erteilte Robert Peugeot eine klare Absage. Auf die Ausstiegs-Gerüchte angesprochen sagte er Les Echos: “Die Antwort ist ein klares Nein”.

In den vergangenen Jahren habe die FFP insgesamt 352 Millionen Euro in den Autokonzern investiert. Positiv äußerte sich Robert Peugeot auch zu dem vom neuen PSA-Chef Carlos Tavares vorgestellten Business-Plan “Back to race”. Tavares will den Autobauer mit weniger Modellen, eine konsequenten Plattformstrategie, einem harten Sparprogramm und einer Offensive in China zurück in die schwarzen Zahlen bringen.

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Frank Volk