Neben Europa hat Peugeot im ersten Halbjahr auch von Allianzen in China profitiert, mittlerweile der

Neben Europa hat Peugeot im ersten Halbjahr auch von Allianzen in China profitiert, mittlerweile der größte Absatzmarkt der Franzosen. Bild: Peugeot

Das Pariser Unternehmen gab sich dennoch vorsichtig beim Ausblick für die Branche im Jahr 2014. Für Europa geht Peugeot von einem Marktwachstum von 3 Prozent aus, obwohl die Verkäufe in der ersten Jahreshälfte um 6,6 Prozent gestiegen sind.

Das Absatzplus ist ein willkommenes Signal für den neuen Konzernchef Carlos Tavares. Europas zweitgrößter Autokonzern nach Absatzvolumen versucht derzeit, wieder in die Gewinnzone zurückzufinden und das Verbrennen der Barbestände zu stoppen. 2012 und 2013 hat das Unternehmen Verluste von mehr als 7 Milliarden Euro angehäuft.

Tavares hat einen neuen Sanierungsplan vorgelegt, nach dem das Unternehmen auf die drei Kernmarken Peugeot, Citroen und die Premiumreihe DS ausgerichtet wird. Im Rahmen einer neuen Eigentümerstruktur haben die französische Regierung und Peugeots chinesischer Partner Dongfeng Motor beträchtliche Anteile an dem Konzern übernommen.

Peugeot hat im ersten Halbjahr weltweit 1,54 Millionen Fahrzeuge verkauft, ein Plus von 5,5 Prozent. In China kletterte der Absatz um 28 Prozent dank des Gemeinschaftsunternehmens mit Dongfeng, das auf 342.900 Fahrzeuge kam.

Im europäischen Markt steigerte Peugeot seine Auslieferungen um 12 Prozent auf 955.843 Einheiten, und wuchs damit fast doppelt so stark wie der Markt. Damit haben sich die Franzosen Marktanteile von Volkswagen und anderen zurückgeholt. Dennoch bleibt Peugeot 2,5 Prozent hinter seinem Absatz des Jahres 2012 zurück.

Abwärts um jeweils mehr als ein Viertel ging es dagegen in Lateinamerika, Russland und dem Nahen Osten. In Argentinien wurden die Verkäufe von einer neuen Steuer auf Premiumfahrzeuge und verschärften Importkonditionen belastet.

Die Ergebnisse und andere Kennzahlen wird Peugeot am 30. Juli veröffentlichen.

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Dow Jones Newswires/ks