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Quelle: ACEA

Pkw-Neuzulassungen in der EU, Januar 2010 und vergangene zwölf Monate:

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Quelle: ACEA

In den 27 EU-Staaten sowie in Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz (EFTA) stieg die Zahl der Pkw-Neuzulassungen mit fast 1,086 Millionen Pkw laut ACEA um 13 Prozent, in der EU um 12,9 Prozent. Wie der Verband der Europäischen Autohersteller (ACEA) in Brüssel mitteilte, erhöhte sich die Zahl der verkauften Neuwagen in den 27 Staaten der Europäischen Union (EU)  gegenüber dem Vorjahr auf 1,059 Mio Fahrzeuge. Grund für die höheren Autoverkäufe seien die in zahlreichen Ländern Westeuropas eingeführten Abwrackprämien. Allerdings: Gegenüber 2008 fiel die aktuelle Zahl der Neuzulassungen in den EU-Ländern um 17,3 Prozent niedriger aus.

Wichtige Märkte wie Italien, Frankreich oder Großbritannien wuchsen prozentual sogar zweistellig. Gründe sind dort teils noch laufende Staatssubventionen. Besonders deutlich legten die Autoverkäufe in Norwegen zu, hier lag die Zahl der neu registrierten Pkw um 81,2 Prozent höher als im Vorjahresmonat.

Innerhalb der EU wurden die kräftigsten Zuwächse in Portugal (plus 62,1%), Schweden (plus 37,4%) und Dänemark (plus 36,7%) verzeichnet. Auch auf den meisten größeren Märkten – wie in Frankreich (plus 14,3%), Spanien (plus 18,1%), Großbritannien (plus 29,8%) und Italien (plus 30,2%) – wurden mehr Neuwagen verkauft als vor einem Jahr. In Deutschland (minus 4,3%) gingen die Neuzulassungen hingegen zurück, was auf das Auslaufen der Abwrackprämie im Herbst vergangenen Jahres zurückzuführen sein dürfte.

Pkw-Neuzulassungen im Januar 2010 nach Märkten:

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Außer Chrysler, Mazda, Honda, Daimler und Mitsubishi konnten alle Markengruppen teils bis zu 60 Prozent zulegen.

Die Volkswagen-Gruppe, Europas größter Autobauer, verkaufte im Januar 2010 beispielsweise in Europa (EU+EFTA) 11,6 Prozent mehr Golf, Audi, Skoda und Co.

Die BMW-Gruppe setzte europaweit 5,0 Prozent mehr Neuwagen ab, während beim Wettbewerber Daimler 15,0 Prozent weniger Autos verkauft wurden als vor einem Jahr.

Die Verkäufe der Hersteller im Januar 2010 im Überblick:

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acea-01-2010-marken-eu-efta-550pQuelle: ACEA

renault-clio-2010-300pDeutlich mehr Kunden konnte die Renault-Gruppe verzeichnen: Bei dem französische Hersteller stiegen die Autoverkäufe im Januar 2010 um 60,0 Prozent. Die Clio-Modelle der neuen (Bild) und alten Generation gehörten mit über 14.500 Einheiten im Januar zu den meistgekauften Autos der Renault-Gruppe im Heimatmarkt Frankreich. Zuhause konnte der französische OEM über 60.000 Renault und Dacia verkaufen, europaweit 115.655 Autos.