Quelle: KBA

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Nach der großen Nachfrage nach kleinen preiswerten Fahrzeugen im vergangenen Jahr mit der Umweltprämie zeichnen sich im ersten Quartal deutliche Veränderungen ab. Der Privatanteil ging laut KBA stark zurück, die meisten Pkw-Neuzulassungen in Deutschland waren im ersten Quartal gewerblich (57,8 Prozent). Es gab auch wieder mehr Pkw mit Dieselantrieb (39,7 Prozent).

Das Mini-Segment ging um 45,4 Prozent zurück, bei den Kleinwagen waren es  minus 41,8 Prozent, wie das Flensburger Bundesamt bestätigte. Auch in der Mittelklasse (-21,1 Prozent) gab es erheblich weniger Neuzulassungen als im Jahr zuvor. Premiumfahrzeuge waren 2009 wenig gefragt, jetzt steigt die Nachfrage wieder: Obere Mittelklasse +6,5 Prozent, Oberklasse +1,1 Prozent. Die Geländewagen liegen knapp über Vorjahresniveau (+0,5 Prozent). Die größten Zunahmen waren bei den Sportwagen (+16,3 Prozent) sowie den Wohnmobilen (+14,7 Prozent) zu beobachten.

Nur wenige Hersteller können in der Quartalsbilanz eine Aufwärtsbewegung vorweisen. Bei den deutschen Marken gelang es nur BMW (+1,4 Prozent). Besonders hohe Einbußen mussten Opel (-26,4 Prozent), Ford (-26,9 Prozent) und Smart (-34,2 Prozent) hinnehmen.

Bei den Importmarken fiel der Rückgang bei Daihatsu mit -69,3 Prozent am stärksten aus. Nissan startete dagegen 2009 schwach und konnte mit 15.000 Zulassungen in den ersten drei Monaten 2010 die Quote deutlich erhöhen (+58,3 Prozent). Die erfolgreichsten Modelle im Hause Nissan sind Micra und Qashqai. Die Hersteller Land Rover (+23,0 Prozent) und Jaguar (+13,6 Prozent) lagen ebenfalls im Plus.

Die Nummer 1 der Segmente im März 2010

Im Berichtsmonat März gab es zwei Führungswechsel. Im Segment Minis ist nun der Smart Fortwo, in der Oberklasse ist der BMW 7er das am häufigsten zugelassene Modell. Quelle: KBA; März 2010