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Die Schuldigen des Dieselskandals bestrafen, aber nicht den Diesel verdammen: Porsche Betriebsratschef Uwe Hück. Bild: Porsche

"Wer den Diesel in Deutschland verteufelt, macht die Luft nicht sauberer, spielt jedoch mit den Arbeitsplätzen in unserer Automobil- und Zulieferindustrie", betonte Hück am Dienstag in Stuttgart.

Merkel fürchtet um CO2-Ziel

Merkel und mehrere ihrer Minister wollen an diesem Mittwoch (6. September) in Berlin mit den Arbeitnehmervertretern der deutschen Hersteller über aktuelle Fragen der Automobilindustrie sprechen. Im Vorfeld war bekannt geworden, dass sich die Bundeskanzlerin gegen Fahrverbote für Diesel einsetzen will. Merkel fürchtet, dass bei einem massenhaften Umstieg auf Benziner die Ziele zur CO2-Senkung nicht eingehalten werden können.

Im Rest der Welt gehöre der Diesel auch in Zukunft dazu, daher mache es die Welt nicht sauberer, wenn er in Deutschland von den Straßen und aus den Städten verbannt würde, argumentierte Hück. "Der Diesel ist auch nicht der Schuldige. Vielmehr müssen die Verursacher der Diesel-Thematik zur Verantwortung gezogen und bestraft werden."

Hück hatte vor einiger Zeit schon Audi Lügen und Betrug vorgeworfen und Konsequenzen für die Vorstände gefordert. Von dort kamen die Diesel-Motoren, die Porsche in seinem Geländewagen Cayenne verwendet hat und nun zurückrufen und nachbessern muss.

Der Diesel der neuesten Generation sei sauber, und Verbrenner werde es noch in den nächsten Jahrzehnten geben, sagte Hück. "Deshalb müssen wir jetzt mehrgleisig fahren, den Verbrenner weiterentwickeln und gleichzeitig den Anteil an Hybrid- und Elektrofahrzeugen ausbauen."

Porsche Cayenne: mit viel High Tech in die dritte Runde

  • Die dritte Generation des Porsche Cayenne.

    Kurz vor der IAA wird der Cayenne enthüllt wird. Bild: Porsche/press-inform

  • Die dritte Generation des Porsche Cayenne.

    Der Porsche Cayenne in der dritten Generation. Bild: Porsche/press-inform

  • Die dritte Generation des Porsche Cayenne.

    Mischbereifung zwischen 19 und 21 Zoll. Bild: Porsche/press-inform

  • Die dritte Generation des Porsche Cayenne.

    4,25 Meter ist der SUV lang. Bild: Porsche/press-inform

  • Die dritte Generation des Porsche Cayenne.

    Der Laderaum wuchs um 100 auf 770 Liter wuchs. Bild: Porsche/press-inform

  • Die dritte Generation des Porsche Cayenne.

    Die Dieselmotor-Fans müssen sich noch etwas gedulden. Bild: Porsche/press-inform

  • Die dritte Generation des Porsche Cayenne.

    Zunächst gibt es ihn nur mit Benzinmotoren. Bild: Porsche/press-inform

  • Die dritte Generation des Porsche Cayenne.

    Der Normverbrauch liegt zwischen 9,0 und 9,4 Litern. : Porsche/press-inform

  • Die dritte Generation des Porsche Cayenne.

    Im Cockpit findet man einen 12,3 Zoll großen Touchscreen und ein Navigationsmodul. Bild: Porsche/press-inform

  • Die dritte Generation des Porsche Cayenne.

    Der Porsche Cayenne startet ab 74.828 Euro; Bild: Porsche/press-inform

  • Die dritte Generation des Porsche Cayenne.

    der Cayenne S beginnt bei 91.964 Euro. Bild: Porsche/press-inform