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Die beiden Beteiligungen am Porsche-Sportwagengeschäft sowie am VW-Konzern, die unter der Dachholding zusammengefasst sind, haben sich auf operativer Ebene deutlich besser entwickelt. - Bild: Porsche

Das Ergebnis nach Steuern betrug 149 Millionen Euro, nachdem im Vorjahreszeitraum noch ein Verlust von 1,62 Milliarden Euro angefallen war, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte.

Allerdings entwickelten sich die beiden Beteiligungen am Porsche-Sportwagengeschäft sowie am VW-Konzern, die unter der Dachholding zusammengefasst sind, auf operativer Ebene deutlich besser. Belastet wurde das Ergebnis durch Neubewertungen der Optionen, die einen späteren Verkauf der zweiten Hälfte des Porsche-Sportwagengeschäfts an VW ermöglichen sollen. Diese Sonderbelastungen werden mit 1,64 Milliarden Euro beziffert und fraßen damit auch den Gewinn des Auftaktquartals auf, als noch ein Überschuss von 691 Millionen Euro erzielt wurde.

Das VW-Management, das die Porsche SE in Personalunion führt, bleibt vorerst dabei, es sei nach wie vor zu 50 Prozent wahrscheinlich, dass noch in diesem Jahr die Beschlüsse für eine Verschmelzung beider Unternehmen gefasst werden. Allerdings sind die bekannten juristischen und steuerlichen Hürden noch nicht aus dem Weg geräumt. Im September will sich Konzernchef Martin Winterkorn mit seinem Finanzvorstand Hans Dieter Pötsch zu dem Zeitplan äußern.

Der Abbau der Verbindlichkeiten ist eine Voraussetzung dafür, dass Porsche als zehnte Marke unter das Dach von Volkswagen schlüpfen kann. Porsche-Chef Martin Winterkorn, der auch Volkswagen leitet, hatte bereits in Aussicht gestellt, dass die Schulden auf etwa 1,5 Milliarden Euro sinken dürften.

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dpa-AFX/Guido Kruschke