Her mit den Macan: US-Händler verlangen dringend nach mehr Fahrzeugen.   Bild: Porsche

Her mit den Macan: US-Händler verlangen dringend nach mehr Fahrzeugen. Bild: Porsche

Derzeit sind nach einem Bericht der Automotive News bei Porsche-Händlern in den USA fast schon seelsorgerische Qualitäten gefragt. Getröstet, respektive beruhight werden müssen kaufwillige Kunden des Kompakt-SUV. Grund: Weil die Nachfrage das Angebot bei weitem übersteigt, müssen die Interessenten Wartezeiten von bis zu sechs Monaten in Kauf nehmen. Für die USA, wo die Kunden üblicherweise ihre Fahrzeuge direkt aus dem Showroom mitnehmen, ist das eine ungewohnte Situation. Laut dem Bericht müssen Händler inzwischen ihre Vorführmodelle regelrecht verteidigen.

Die 189 Händler bedrängen deshlab den Sportwagen- und SUV-Hersteller, die Zuteilungsquote für die USA zu erhöhen. Diesem Drängen hat Porsche nun nachgegeben. Gegenüber Automotive News kündigte Porsche-Nordamerika-Chef Detlev von Platen an, dass man die Zuteilungsquote für die USA erhöhen werde. Eine konkrete Zahl nannte von Platen nicht, sagte aber, die Erhöhung werde “substanziell” ausfallen. In den 11 Monaten seit Einführung des Macan im Mai 2014 haben die Zuffenhausener knapp 10.000 Macan in den USA verkauft. Das jährliche Absatzpotenzial liegt laut von Platen bei rund 18.000 Einheiten jährlich.

Porsche hatte erst kürzlich angekündigt, dass die Macan-Produktion im Werk Leipzig in diesem Jahr deutlich erhöht wird.

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Frank Volk