Der Continental dürfte das wichtigste neue Modell der Ford-Luxusmarke in China sein. – Bild:

Der Continental dürfte das wichtigste neue Modell der Ford-Luxusmarke in China sein. – Bild: Lincoln

Gleich vier neue Händlerbetriebe hat die Ford-Tochter in den vergangenen Wochen eröffnet, zuletzt in Urumqi. Lincoln Autos mit einem entsprechenden Service gibt es jetzt auch in Shenyang, Weifang und Tianjin. Bis zum Ende des Jahres will man auf 65 Händler auf dem größten Automarkt der Markt der Welt kommen. Ein wichtiges kommendes Modell ist der Lincoln Continental, mit dem sich die Ford-Marke aus seinem bisherigen Schattendasein in China heraus lösen möchte. Als wesentlichen Faktor hierfür bezeichnete China-Chef Robert Parker neben neuen Modellen das kontinuierliche Wachstum des Vertriebsnetzes.

Auch Porsche hat unterdessen eine weitere Niederlassung eröffnet. Im Gegensatz zu Lincoln, wo der Aufbau eines landesweiten Netzes im Vordergrund steht, ist Porsche dabei, seine bestehende Position in wachstumsstarken Regionen weiter zu stärken. So ist der jetzt in Shenzen eröffnet Showroom bereits der dritte in der Stadt. Die Erweiterung des Händlernetzes sei direkte Folge der enthusiastischen Reaktionen der Chinesen auf Porsche, sagte der seit März amtierende Porsche-China-Chef Franz Jung.

Bei beiden Marken wie auch bei anderen Premium- und Luxuswagenherstellern sieht man China trotz der nachlassenden Wachstumsdynamik positiv. IHS Automotive sieht speziell für Porsche noch große Wachstumschancen und prognostiziert einen Absatzzuwachs von 46.000 im Jahr 2014 auf 90.000 im Jahr 2020. Hinter diesen Zahlen bleibt Lincoln weit zurück. Dem China-Spätstarter wird eine Entwicklung von jetzt unter 10.000 auf 17.000 im Jahr 2020 zugetraut.

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Frank Volk