Porsche zieht die ursprünglich für April geplante Lohnerhöhung für seine Beschäftigten in

Porsche zieht die ursprünglich für April geplante Lohnerhöhung für seine Beschäftigten in Deutschland zwei Monate vor. - Bild: Porsche-Fahrzeugmontage; Porsche AG

In den letzten Jahren hat das Unternehmen auf tarifvertragliche Möglichkeiten verzichtet, Leistungen zu kürzen oder zu verschieben. Darüber hinaus wurden auch freiwillige Leistungen wie die betrieblichen Sonderzahlungen oder das Weihnachtsgeld (ein zusätzliches Monatsentgelt) in vollem Umfang aufrecht erhalten.

„Ohne diese Belegschaft wäre dieses Ergebnis nicht möglich gewesen. Deshalb sind wir uns mit dem Vorstand einig, dass wir die Möglichkeit, die uns der IG-Metall-Tarifvertrag gibt, nutzen wollen und die Tariferhöhung vorziehen“, sagt Uwe Hück, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats der Porsche AG. Der „Tarifvertrag über Entgelte und Ausbildungsvergütungen“ sieht die Möglichkeit vor, mittels einer freiwilligen Betriebsvereinbarung den Zeitpunkt der Tariferhöhung – entsprechend der wirtschaftlichen Lage – um bis zu zwei Monate vorzuziehen beziehungsweise zu verschieben.

„Auch in der Krise haben wir es nicht zugelassen, dass an den Geldbeutel der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gegangen wurde. Außerdem haben wir trotz Krise in der Standortsicherung vereinbart, dass weiterhin jährlich 100 Auszubildende unbefristet übernommen werden, hohe Investitionen in die Standorte Zuffenhausen, Ludwigsburg und Weissach getätigt werden und die Beschäftigungssicherung für die Belegschaft bis 2015 festgeschrieben wird“, so Uwe Hück. Bereits im Oktober hatte die Porsche AG eine Sonderzahlung in Höhe von 2.100 Euro für das abgelaufene Geschäftsjahr für alle Mitarbeiter ausgezahlt. Im Monat November wird das Weihnachtsgeld in vollem Umfang zur Auszahlung kommen.